Leserbriefe

Opel und seine Absatz-Probleme

28.07.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hans Lange, Großbettlingen. Zum Artikel „Chefwechsel bei Opel schürt Ängste“ vom 16. Juli. Sehen wir uns doch mal unsere anderen deutschen Automarken an, dann kommen mir Zweifel an der Fähigkeit von Opel, seine Produkte zu vermarkten. Andere Autofirmen hatten auch schwerste Probleme, die gemeistert wurden. Autos zu bauen ist eine Aufgabe, der Verkauf die größere Herausforderung. Niemand kann auf Halde produzieren. Vereinbarungen, keine Werke zu schließen, können nur Lippenbekenntnisse sein, wenn die Zahlungsunfähigkeit droht.

Nur Optimismus mit Stimmungsmache hilft hier weiter. Mit Sonderangeboten und entsprechenden Preisen kann man neue Kunden zum Kauf bewegen. Schließungen von Niederlassungen sind der falsche Weg. Der Kunde braucht eine Werkstatt in seiner Nähe. Eine andere Autofirma meldete den größten Gewinn ihrer Geschichte an. Zuvor hatte sie jedoch ein großes Immobilienobjekt an eine englische Investoren-Gruppe verkauft und den Erlös in die magere Kasse getan. So macht man auch Gewinn und kommt wieder auf Erfolgskurs. Das trifft aber nur für eine Firma zu, die nicht überschuldet ist.

Die Abwrackprämie ist nur ein sehr gutes Beispiel, die Sache in den Griff zu bekommen. Man sollte mit den Gewerkschaften reden, bevor weiterer Schaden entsteht und Tausende auf der Straße stehen. Was nützen hohe Löhne und man hat keine Arbeit. Sonst stirbt man in Schönheit, und die Arbeit wandert in Billiglohnländer ab.

Leserbriefe

Wo sind gemeinsame religiöse Wurzeln?

Dr. Friedemann Lux, Nürtingen. Zum Artikel „Miteinander auf dem Weg“ vom 7. Dezember. Frau Wahl hat in ihrem Leserbrief sozusagen die politische Problematik des interreligiösen Dialogs aufgezeigt. Ich möchte den Blick auf das Theologische lenken. Grundlage des christlichen Glaubens ist die…

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