Leserbriefe

Ochsenbrunnen soll Mittelpunkt bleiben

07.04.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Eckhard Finckh, Nürtingen. Zum Artikel „Nürtinger Haushalt auf Kante genäht“ vom 15. März. Dass die Fußgängerzone im Bereich Schillerplatz wegen knapper Kasse vorerst nicht der kreativen Zerstörung durch das BHM-Planungsbüro anheimfällt, finde ich erfreulich. Ich freue mich nämlich auf die Sommerzeit, wenn die Bäume an der Süd-/West-Seite der Kreuzkirche mit ihrem Blätterdach Schatten und Kühle spenden. Die vorgesehene Entgrünung kann der Aufenthaltsqualität und dem Mikroklima des Platzes nur schaden.

Noch mehr freue ich mich, dass man den Ochsenbrunnen weiterhin in der Originalform betrachten kann. Das große Rund aus Marmor gibt dem Brunnen eine klare Einfassung. Sie macht ihn zu einem richtigen Brunnen. Manchmal sitzen Passanten auf dem schönen Naturstein, auch Radtouristen machen Halt und staunen über die unregelmäßigen Formen des Brunnens. Das Zusammenspiel von fließendem Wasser, den sagenhaften Stierköpfen und den abstrakten Skulpturen hat einen festen Rahmen. Kinder laufen auf der Einfassung herum, Eltern brauchen sie nicht davon abhalten, unter die Wasserfälle zu rennen. Das ist doch wohl die Event-Idee der Planer, wenn die Einfassung verschwinden soll! Durch das Rund des Brunnens hat der Platz einen klaren Mittelpunkt. Durch die Bäume und den Brunnen erhält der Platz eine Individualität, ein besonderes Flair. Ist er nicht der gefühlte Mittelpunkt der ganzen Stadt Nürtingen?

Ich würde mich über weitere konstruktive Überlegungen bei Stadtverwaltung und Gemeinderat freuen. Es ist jetzt Zeit vorhanden. Auch Zeit, um die schlimmsten Lücken zwischen den Pflastersteinen des Platzes mit Mörtel zu füllen.

Leserbriefe

Eigene Maßstäbe einhalten

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