Leserbriefe

Nürtinger Verkehrsplanung

10.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kerstin Müller, Nürtingen. Sicher haben sich in den zurückliegenden Tagen viele Pendlerinnen und Pendler gefragt, wer eigentlich die ganze Straßenbauplanung in und um Nürtingen macht. Als ich jetzt davon gelesen habe, war meine erste Frage: Wer will Nürtingen eigentlich von der Außenwelt abschotten? Was habe ich getan, dass ich kaum noch aus meiner Stadt raus beziehungsweise irgendwann wieder reinkomme?

Ich fahre, wie viele, jeden Tag nach Reutlingen zu meiner Arbeit. Die B 313 Richtung Reutlingen geht ja noch vom Verkehr. Aber ich sehe jeden Tag auf der Gegenspur eine kilometerlange Autoschlange, die nach und durch Nürtingen durch muss. Und ich nehme an, das ist nicht die einzige starke Verkehrsbehinderung. Aber dass jetzt auch noch die Strecke Grafenberg–Nürtingen gesperrt wird und alle gezwungen sind, über Neckarhausen oder Frickenhausen-Tischardt zu fahren, da endet mein Verständnis für jegliche Art von Planung.

Warum kann man nicht warten, bis eine Baustelle (oder vielleicht sogar zwei) beendet ist, um dann mit der nächsten zu beginnen, um den Verkehr einigermaßen im Fluss zu halten? Ich sehe jetzt schon, wie ein Haufen Zeit, Benzin und vor allem Nerven die nächsten Wochen auf der Strecke bleiben.

Leserbriefe