Leserbriefe

Nürtinger Kreisverkehre

11.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kuno Giesel, Nürtingen. Zum Artikel „Tor zur Stadt . . .“ vom 9. Oktober. Zu einem einladenden Tor zur Stadt erwarte ich als Autofahrer auch eine hindernisfreie Zufahrt. Der Kreisverkehr in dieser Form bremst den Verkehr in der Regel herunter. Mit ein paar kleinen Änderungen (kleinerer Innendurchmesser) könnte der Verkehr von der Neckarbrücke kommend Richtung Mühlstraße fahrend und auch der Verkehr aus der Mühlstraße Richtung Alleenstraße fahrend zum Teil etwas zügiger den Kreisverkehr passieren. Besonders der Verkehr aus der Neckarsteige Richtung Alleenstraße fahrend muss bei dem momentanen Plan einen besonders großen Bogen fahren. Mir stellt sich immer wieder die Frage, ob das Absicht ist, dass der Verkehr ausgebremst werden soll. Kann oder will man es nicht besser machen? Im Ausland klappt das zum Teil deutlich besser.

Vielleicht ändert sich was, wenn man die Auftraggeber und Planer von Straßen und Kreisverkehren regelmäßig mit einem Lkw, eventuell mit Anhänger, auf die Reise schickt. Interessant finde ich auch, dass ich letztes Jahr in Valencia beobachten konnte, wie fast „über Nacht“ Kreisverkehre aus dem Boden geschossen sind, ohne den Verkehr übermäßig zu behindern, in Nürtingen dies aber technisch nicht machbar ist. Sind uns die Spanier da weit voraus?

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