Leserbriefe

Nicht ruhig dahingeplätschert

26.01.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lothar Rist, Frickenhausen. Zum Leserbrief „Alles nur die Schuld des Bürgermeisters?“ vom 19. Januar. Johannes Glaser schreibt in seinem Leserbrief zur Bürgermeisterwahl in Frickenhausen, dass sich in den letzten acht Jahren in Frickenhausen und Teilorten vieles zum Positiven gewandelt hat. Ich möchte ihn in seinem Glauben lassen. Wenn Herr Glaser aber behauptet, dass in den 16 Jahren davor (in der Zeit von 1986 bis 2002) „alles ruhig vor sich hingeplätschert“ sei, muss ich ihm widersprechen. Und ich möchte meinen Widerspruch mit Beispielen untermauern. Vielleicht stellt Herr Glaser dann fest, dass bei ihm doch vieles in den vergangenen acht Jahren in Vergessenheit geraten ist.

Es sind nur Beispiele aus dem Ortsteil Linsenhofen, in dem Herr Glaser zu Hause ist: Die Umwidmung des Gewerbegebietes an der Gustav-Werner-Straße zu einem allgemeinen Wohngebiet (mit der Auflassung eines umweltschädigenden Gewerbebetriebes), die Erschließung der Wohngebiete Hartwiesen und Burgstraße, der Umbau und die Erweiterung der Grundschule, die Sanierung des denkmalgeschützten „Alten Rathauses“ und des Backhauses, der Umbau und die Erweiterung des Kindergartens in der Rathausstraße, die Neugestaltung der Mühlstraße im Bereich der Steinachbrücke, die Sanierung der Gemeindehalle, die Sanierung und der weitere Ausbau der Sportanlagen (Umkleideräume, Spielfeld, Flutlichtanlage). Darüber hinaus wurden Projekte geplant und mit der Aufstellung von Bebauungsplänen auf den Weg gebracht: die Erschließung des eingeschränkten Gewerbegebietes „Gernäcker“ und die Erweiterung des Friedhofes. Und meine Aufzählung könnte noch fortgesetzt werden.

Alle diese Maßnahmen haben dazu beigetragen, den Ortsteil Linsenhofen lebenswerter und attraktiver zu machen. Ist diese Entwicklung in den Jahren vor 2002 an Herrn Glaser unbemerkt vorbeigegangen? Diese Zeit im Vergleich zu den letzten acht Jahren als eine „ruhige, dahinplätschernde Zeit“ zu bezeichnen, empfinde ich als eine Geringschätzung der Leistungen des damaligen Gemeinderats und des damaligen Bürgermeisters.

Leserbriefe

Gambia ist kein sicheres Herkunftsland

Sem Schade, Wendlingen. Zum Leserbrief „Einwanderer aus Afrika und Migrationspaket“ vom 6. Dezember. Herr Hummel hat das Gefühl, angelogen zu werden und ich würde hierfür gerne ein paar Anstöße setzen, da ich mich intensiv mit der politischen Lage in Gambia auseinandergesetzt habe.

Gambia…

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