Leserbriefe

Nicht mit Flüchtlingen von 1945 vergleichbar

11.11.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Günter Kaßberger, Unterensingen. Zu den Leserbriefen „Ist das deutsche Volk bedroht“ vom 29. Oktober und „Integration braucht Zeit“ vom 5. November. Wir sind Zeugen einer dramatischen Veränderung der Zusammensetzung unseres Volkes in Richtung Afrikanisierung und Islamisierung. Wie sonst wohl soll man benennen, was unsere Regierung gegen die Mehrheit unseres Volkes schon seit längerem, verstärkt seit Sommer 2015, mit uns veranstaltet? Mit ihrer Duldung durften und dürfen Menschen aus fernen Ländern in Massen einwandern. Unter Missachtung des Grundgesetzartikels 16a, Absatz II. werden sie in das Asylverfahren hereingenommen. Sie fliehen nicht unmittelbar vor Krieg und Verfolgung, sondern vielmehr aus heimatnahen Flüchtlingslagern beziehungsweise Ländern, in denen sie davor sicher waren. Somit steht ihnen auch kein Schutz als Flüchtlinge zu.

Die meisten von ihnen sind (entgegen ständig wiederholten Behauptungen) keine Syrer, sondern junge muslimische Männer aus Afrika, Quartiermacher für ihre Großfamilien. Solche haben durch Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ein Nachzugsrecht. Dieses wurde allerdings unlängst von ein auf zwei Jahre „gestreckt“, sodass die weitere Massenzuwanderung erst nach den entscheidenden Wahlen 2017 beginnen und die Lage weiter verschärfen wird. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Damit wandern auch integrationsschädliche Geisteshaltungen wie religiöse Intoleranz, Frauendiskriminierung, Judenhass und so weiter ein.

Schräge Vergleiche mit der Aufnahme von deutschen und christlich geprägten Flüchtlingen und Vertriebenen um 1945 herum werden von Parteien, Medien und anderen angestellt. Die von Herrn Reinhardt angeführten Zuwanderer in früheren Zeiten waren Europäer und Christen, ihre Integration im Prinzip kein Problem. Interessant auch seine Bemerkung, dass es ein deutsches Volk nie gegeben hat. Und was es nicht gibt, kann demzufolge in seiner Substanz auch nicht bedroht sein. Das ist für mich „horrender Unsinn“.

Warum nun begrüßt das Führungspersonal zum Beispiel der Grünen mit Vehemenz die unbegrenzte Zuwanderung aus fremden Kulturkreisen. Ein Auszug aus Google unter „deutschfeindliche Zitate“ – unwidersprochen neben vielen anderen: „Wir wollen, dass Deutschland islamisch wird.“ oder „Was unsere Urväter vor den Toren Wiens nicht geschafft haben, werden wir mit unserem Verstand schaffen!“ (Cem Özdemir). Ein Schelm, wer auch hier Böses dabei denkt.

Leserbriefe

Flüchtlinge heute und Vertriebene damals

Barbara Mugrauer, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „Bürgerentscheid und Einzelinteressen“ vom 29. Juni. Was bitte hat der Bürgerentscheid mit der Flüchtlingssituation von damals zu tun? Ich finde es vermessen, immer wieder den Vergleich von der heutigen Flüchtlingsproblematik und der Geschichte…

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