Leserbriefe

Nicht Kriege anzetteln – den Frieden erhalten

31.12.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Martha von Frantzius, Aichtal-Grötzingen. Vor einem Jahr ging das ukrainische Volk gegen die Korruption im Lande auf den Maidan. Daraufhin ergriff der amtierende Präsident die Flucht. Doch was geschah in der Zwischenzeit? Die Ost-Ukraine sei von den Regierungen sehr vernachlässigt worden. Durch Versäumnisse hat sich dort eine Separatistengruppe gebildet, gegen die der Staat mit schweren Kriegswaffen und gegen das eigene Volk vorgeht. (Man stelle sich vor, Gorbatschow hätte 1989 seine Anweisung „das Militär samt Kriegsmaterial bleibt in den Kasernen“ nicht getroffen . . . ) Viele Menschen der umkämpften Ostukraine haben Hab und Gut verloren. Die Infrastruktur ist zerstört und es ist kalt. Der Staat stoppt sämtliche Finanzmittel, selbst die Rentenzahlung ist eingestellt.

Die Separatisten bestehen aus drei Gruppen. Eine werde Russland zugeordnet, wer finanziert die anderen beiden? Präsident Poroschenko, ein Milliardär, aus den USA herbeigeholt, und sein Stab „nehmen billigend in Kauf“, dass Sanktionen gegen Russland vorgenommen werden. Dies betrifft in gleichem Maße die europäische Wirtschaft, auch uns, als finanzstarkes Mitglied der EU (Firmen und Arbeitsplätze sind bereits gefährdet). Die Wirtschaft der USA boomt! Poroschenko „fordert“ vom IWF einen hohen Kredit zum Kauf von Kriegswaffen. Ist dafür das Volk auf den Maidan gegangen? Die Ukraine ist eine interne Angelegenheit der politischen Führung.

Die Krim wäre heute noch bei der Ukraine, hätte sich der gesamte Westen rausgehalten. Eine Volksabstimmung, wie bei den Schotten, wäre bestimmt eine bessere Wahl. Wer sind die Kriegstreiber, die einen dritten Weltkrieg entflammen möchten? Das europäische Volk hat in den vergangenen hundert Jahren durch Kriege so viel Leid erfahren. Die Mächtigen dieser Welt sollen ihrer Verantwortung nachkommen, statt Kriege anzuzetteln den Frieden zu erhalten.

Leserbriefe

Die Gutmenschen und die Bundesregierung

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