Leserbriefe

Nachteile für Zeitarbeiter bleiben

27.03.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gabi Pawlak, Unterensingen. Zu den Artikeln „Leiharbeitgeber tricksen auf Kosten ihrer Mitarbeiter“ und „Trotz Zuschlags nicht mehr im Geldbeutel“ vom 11. März. Und wieder einmal haben uns die Gewerkschaften bewiesen, dass ihre Sprecher und Repräsentanten zwar gute Redner, aber auf keinen Fall gute Rechner sind. Die Tarifverträge mit ihren Branchenzuschlägen sollen endlich dafür sorgen, dass die Zeitarbeitnehmer nach einiger Zeit das gleiche Lohnniveau erreichen wie das Stammpersonal ihres Einsatzbetriebes. Nun sollen die Zeitarbeitnehmer zu diesem gleichen Lohn auch noch weiterhin Spesenersatz erhalten. Das ist zum einen kalkulatorisch gar nicht möglich, da die meisten Einsatzbetriebe nicht bereit sind, mehr zu zahlen. Zum anderen würde es letztlich dazu führen, dass eben die Gewerkschaften, die diesen Sachverhalt jetzt anprangern, auch wieder aufschreien würden. Und zwar laut, da die Zeitarbeitnehmer dann nämlich unterm Strich mehr verdienen würden als das Stammpersonal. Wie auch bei der Diskussion bei Anne Will vor einigen Wochen haben hier einige Gegner der Zeitarbeit an sich ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Unverantwortlich ist es, mit einem Halbwissen und in solch hetzerischer Weise an die Öffentlichkeit zu gehen, selbst wenn es zurzeit sehr modern ist, gegen die Zeitarbeit zu hetzen.

Leserbriefe

Die Gutmenschen und die Bundesregierung

Günther Ackermann, Wendlingen. Die Reisewarnung für Gambia wurde vom Auswärtigen Amt am 21. Januar 2017 aufgehoben. Seit der neugewählte Staatspräsident Adamo Barrow Ende Januar 2017 sein Amt übernommen hat, „hat sich die Lage und das tägliche Leben in Gambia normalisiert“, schreibt das…

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