Leserbriefe

Nachgetreten

22.02.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Hans-Wolfgang Wetzel, Nürtingen, SPD-Fraktionsvorsitzender. Zum Artikel Gegen türkische Partnerstadt vom 20. Februar. Gäste behandelt man höflich; dazu gehört auch, dass man nicht nachtritt, wenn sie abgereist sind.

Genau das hat aber die CDU-Fraktion mit ihrer völlig überflüssigen, vorbeugenden Erklärung getan: Sie hat der türkischen Delegation aus den Städten Milas und Güllük nachgeworfen: Wir wollen euch nicht! Dabei ging es ja bei diesem Besuch in Nürtingen noch überhaupt nicht um die Frage einer möglichen Partnerschaft.

Es ging darum, sich kennenzulernen. Frau Aydogan sei Dank, dass sie diese Kontakte zustande gebracht hat. Denn nur wenn man miteinander redet, kann man Konflikte und Missverständnisse ausräumen.

Bessere Kontakte zu türkischen Städten und damit natürlich auch zu türkischen Menschen könnten wesentlich dazu beitragen, auch die Integration der hier lebenden Türken zu erleichtern und zu verbessern. Ausgrenzung hat noch nie geholfen, Probleme zu lösen. Im Gegenteil: Sie fördert die Entwicklung von Parallelgesellschaften.

Im Übrigen argumentiert die Nüringer CDU-Gemeinderatsfraktion auch in einem anderen Punkt unlogisch: Wenn Städtepartnerschaften einschlafen, wie es am Beispiel Wales überdeutlich geworden ist, besteht offensichtlich kein Interesse mehr an diesen Partnerschaften. Da wäre es vielleicht eher mal an der Zeit, eine Entrümpelung vorzunehmen und dafür neue Wege zu beschreiten.

Leserbriefe

Verkehrsprobleme werden nicht gelöst

Raimund Popp, Nürtingen. Zum Artikel „Der Sieger kommt aus der Schweiz“ vom 20. September. Bevor die Umsetzung der Bahnstadt beginnt, muss der Kreuzungsknoten beim Amtsgericht nachweislich gelöst werden. Eine kleine Übersicht zum Plan der Bahnstadt: alle östlichen Häuser direkt an den…

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