Leserbriefe

Nach drei Monaten folgte die Kündigung

03.12.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sarah Mönch, Neuffen. Eine Krankenkasse in Esslingen hat im September unter anderen ein Mädchen eingestellt, das an einer Gehbehinderung mit motorischer Einschränkung leidet. Sie wurde nach zwei Tagen Einstellungstest ausgewählt. Jetzt allerdings nach nicht ganz drei Monaten heißt es, sie sei zu langsam und mache zu viele Fehler. Folge: Kündigung. Die Begründung, man habe schon einmal einen „Behinderten“ eingestellt, mit dem es allerdings nicht solche Probleme gegeben habe. Kein Wunder, er war Diabetiker.

Warum stellt diese Krankenkasse ein solches Mädchen ein, wenn sie mit behinderten Menschen nicht umgehen kann? Nach zwei Tagen Einstellungstest, bei dem unter anderem Gruppenarbeiten und Präsentationen bewältigt werden mussten, sollte der Betrieb die Person so weit einschätzen und beurteilen können, ob sie eine Ausbildung in diesem Haus bewältigen kann.

Dass dieses Mädchen durch ihre motorische Einschränkung mehr Zeit benötigt, um Aufgaben sorgfältig zu erledigen, dürfte jedem „normalen“ Menschen klar sein. Ich habe dieses Mädchen in der Berufsschule kennengelernt, sie ist klüger als mancher nichtbehinderte Mensch und sie hat ununterbrochen gekämpft, dass sie den Anforderungen des Ausbildungsbetriebes gerecht wird. Und der Dank? Kündigung!

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