Leserbriefe

Mitte ist facettenreich, nicht rechtskonservativ

09.05.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „CDU sollte mehr an die Konservativen denken“ vom 2. Mai. Herr Hiemer freut sich in seinem Leserbrief über drei Beiträge ohne „Linksdrall“ in dieser Rubrik. Besorgniserregend sollte diese Freude für alle sein, die gemeinsam für eine weltoffene Bundesrepublik arbeiten!

Was Herr Hiemer so grausam-schön mit konservativen Werten verharmlost, ist doch unter dem Strich ein Angriff auf den Artikel 3 unseres Grundgesetzes, den Gleichheitsgrundsatz! Wer nun also glaubt, dass er eine rechtspopulistische Partei mit rechten Parolen bekämpfen kann, begibt sich auf einen gefährlichen Irrweg. Der CDU mit ihrem Spitzenkandidaten und ihrem Nürtinger Landtagsabgeordneten sollten solche Leserbriefe deutlichst vor Augen führen was passiert, wenn man ebendiese vermeintlich harmlosen Rechtsaußenspieler mit Parolen füttert, wie es Guido Wolf in seiner Bewerbungsrede zur Spitzenkandidatur mit dem Ausspruch, der Platz der CDU sei in der Mitte, die grün-rote Koalition mache sich Gedanken über die facettenreiche Gesellschaft und gleichgeschlechtliche Paare, dadurch fühlten sich Familien aber an den Rand gedrängt, getan hat.

Die Mitte der Gesellschaft ist eben facettenreich und nicht rechtskonservativ, auch wenn das einzelne Lesermeinungen in den letzten Wochen vorgaukeln wollten.

Leserbriefe

Abstrakte Argumente von de Maizière

Christoph Traube, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „Kauder will notfalls Verfassung ändern“ vom 5. Januar. Unser Bundestagsabgeordneter, Michael Hennrich, kritisiert demnach, dass von den Kritikern des Bundesinnenministers keiner sage, was die Vorteile der jetzigen Regelungen seien. Das erstaunt…

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