Leserbriefe

Mit den Finanzen sorgsam umgehen

20.10.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kurt Diez, Beuren. Zum Leserbrief „Schlechter Wahlkampfstil“ vom 13. Oktober. Roland Krohmer spricht mir und bestimmt sehr vielen Beurener und Balzholzer Bürger mit seinem Beitrag aus der Seele. Ich selbst wohne seit nunmehr über 23 Jahren mit meiner Frau und drei erwachsenen Kindern in dieser schönen Gemeinde und habe deshalb auch den überwiegenden Teil der nunmehr 32-jährigen Amtszeit von Bürgermeister Hartmann und des Gemeinderats miterleben dürfen. Durch hohe Sach- und Fachkompetenz, nötigem Weitblick und einem Engagement, welches in Worten nur schwer zu beschreiben ist, hat unser Bürgermeister mit Unterstützung des Gemeinderats in diesen vielen Jahren geradezu unglaubliches geschaffen und früher noch für die Gemeinde auch undenkbares erreicht.

Dadurch ist es nicht nur für uns lebenswert, hier zu wohnen, sondern auch für viele in den letzten Jahren zugezogene Einwohner. Gerade durch laufende sinnvolle Investitionen hat sich der Ort und die Therme auch über den Landkreis hinaus einen Namen gemacht. Mit den Finanzen der Gemeinde wurde stets sorgsam umgegangen. Dies war auch erforderlich, da eben nur die drei Quellen sprudeln und aus bekannten Gründen weniger die Gewerbesteuer. Umso beachtlicher ist es, was mit den zur Verfügung stehenden Mitteln geschaffen wurde. Auch hier ist es wiederum Bürgermeister Hartmann, Gemeinderat und Mitarbeitern zu verdanken, dass mit vorhandenem Sachverstand auch immer wieder andere „Quellen“ angezapft werden konnten. Die seit Jahren veröffentlichten Zahlen über den Gemeindehaushalt und der Therme sind bestens bekannt. Als Bankfachwirt mit 40-jähriger Berufserfahrung, leitenden Positionen und Erfahrung mit der Finanzierung von Großprojekten, erlaub ich mir den Hinweis, diese Zahlen nicht nur lesen sondern interpretieren zu können. Daher kann ich den Ausführungen von Gemeinderat Krohmer voll und ganz beipflichten.

Hier hat der Bewerber trotz Einblick wirklich keinerlei Durchblick. Herr Mitterhofer gab an während seines Wahlkampfes seit Wochen in Beuren zu wohnen und begeistert in die Therme zu gehen. Wenn dies jedoch seiner Aussage nach erst noch auf Vordermann gebracht werden muss, ist dies für Bürgermeister und Gemeinderat ein Schlag ins Gesicht, würdigt in keinster Weise bisher geleistetes und ist geradezu lachhaft.

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