Leserbriefe

Missbrauch mit Liebe begegnen

18.03.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hans Fröhlich, Frickenhausen-Tischardt. Zum Leserbrief „Und täglich grüßt der Missbrauch“ vom 13. März. In allen Religionen gibt es Menschen, die sich des Glaubens bemächtigen, um ihre herrschsüchtigen Triebe an den Mann zu bringen. Diese sogenannten Herrenmenschen besitzen sogar einen ausgeprägten Spürsinn, diese unreligiöse Handlungsweise mit ausgeklügelten Theologiekenntnissen zu kaschieren. Jesus Christus wurde von dieser Abart Menschen gekreuzigt.

Diese Missbrauchsfälle in der Katholischen Kirche sind ja ein Fressen für die vierte Macht, uns wieder den Unrat der Menschheit vor Augen zu bringen. Andererseits verlangen wir als Gesellschaft eine lückenlose Aufklärung der Missstände und werden auf Grund der Ratlosigkeit wieder verwirrt in unserem Glauben. Das ist ein Musterbeispiel von Politik und hat mit Religion nichts zu tun. Wir, die wir an eine höhere Ordnung glauben, können im 21. Jahrhundert nur mit Liebe diesen Missetätern das Handwerk legen. Dazu gehört eine große Portion Bescheidenheit und Aufgeschlossenheit unseren Kindern und Mitmenschen gegenüber. Pharisäer zeigen schnell ihre theologischen Besserwisser-Floskeln, die mit Liebe zum Menschen nichts zu tun haben.

Leserbriefe

Gar kein großartiges Bahnprojekt

Klaus-Dieter Tempel, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „Nach Wandas Taufe beginnt die Arbeit“, vom 7. Oktober. Mit großer Begeisterung der regionalen Prominenz wurden am Albvorlandtunnel die Bohrmaschinen getauft. Die Wendlinger Geistlichkeit beider großen Konfessionen hat sich für diesen Missbrauch…

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