Leserbriefe

Minderheit im eigenen Land?

23.09.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lydia Hofstadt, Erkenbrechtsweiler. Zum Artikel „Flüchtlingskrise: Landes-CDU fordert Realismus von Merkel“ vom 17. September. Bei jeder Auslandsreise unserer Politiker, und die reisen gerne und viel, wird propagiert – Deutschland ist Einwanderungsland, wir brauchen dringend Zuwanderung und Arbeitskräfte. Jetzt kommen sie in großen Scharen als Asylanten und Flüchtlinge und plötzlich merkt man, dass überhaupt keine Vorkehrungen für Versorgung und Unterkünfte getroffen worden sind.

Das zeigt deutlich, dass unsere Politiker die Mentalität dieser Völker nicht kennen oder unterschätzt haben. Die Flut von Flüchtlingen, die bereits angekommen ist und noch kommen wird, sind keineswegs alles Kriegsflüchtlinge, vielmehr sind der Großteil Menschen, die sich ein besseres Leben erhoffen. Deshalb ist bei vielen die Enttäuschung groß, wenn sie zunächst in Containern, Kasernen oder Turn- und Festhallen untergebracht werden.

Wenn man in Interviews hört „Das ist nicht das, was wir erwartet haben“, ist das verständlich nach all den Versprechungen. Ich stimme Guido Wolf zu, dass die Stimmung unter der Bevölkerung nicht so ist, wie es viele Helfer glauben machen. In meinem Bekanntenkreis (ältere und junge Menschen) höre ich die ablehnende Haltung, jeder hat Angst vor der Zukunft und was da noch auf uns zu kommt, aber keiner traut sich, offen darüber zu reden, wie man zu der Flüchtlingsflut steht.

Wenn man die Kostenexplosion ansieht, kann einem bange werden. Im Mai wurden die Kosten auf 2,1 Milliarden geschätzt, bereits drei Monate später taxiert man die Kosten auf 5,8 Milliarden und im nächsten Jahr rechnet man mit 9,2 Milliarden. Seit der Griechenlandkrise rechnet man nur noch mit Milliarden.

Nicht nur die Kosten, auch die Anzahl der Flüchtlingen, die seit 2008 in unser Land gekommen sind, variieren, ich denke, da weiß keiner, wie viele es tatsächlich sind. In einem Artikel vom 5. September lehnen die polnische Ministerpräsidentin und andere osteuropäische Ländervertreter die Aufnahme von Flüchtlingen ab, sie wollen keine Moslems in ihren Ländern. Ich teile deren Meinungen, erst recht, nachdem in den Nachrichten am 14. September bekannt gemacht wurde, dass arabische Länder weitere 200 Moscheen in Deutschland bauen und finanzieren wollen. Armes Deutschland, wir Christen werden bald zur ethnischen Minderheit in unserem eigenen Land.

Leserbriefe

Die Stomleitung in den Boden verlegen

Reinmar Wipper, Nürtingen. Zum Artikel „Wohnungsbau im Gewann Wasserfall“ vom 13. Juli. „Zur Hochspannungsleitung halten wir dabei gebührend Abstand“, meint Stadtplanerin Schreiber bei der Vorstellung der Wohnbaupläne am Schelmenwasen. Diese Maßeinheit bedarf einer Präzisierung: Was ist…

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