Leserbriefe

Merkels verfehlte Flüchtlingspolitik

01.09.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dieter Auch, Frickenhausen-Linsenhofen. Zu „Merkel will die illegale Migration reduzieren“ vom 28. August. Richtig wäre: „Merkels populistische Politik gescheitert“. Die Flut war absehbar, trotzdem hat sie weltweit Hoffnungen mit ihrem Geschwätz geweckt. Kein Land kann das verkraften. Da wurde populistisch mit der Sicherheit der Bürger gespielt! Hunderttausende Unregistrierter im Land, dem Sozialbetrug und dem Terror Tür und Tor geöffnet!

Das erinnert an ihren Wunsch nach Beteiligung am Irakkrieg. Auch ein populistischer Schnellschuss! Uns an einem Krieg, der mit einer US-Lüge vor der UN begonnen hat, zu beteiligen. Gut, dass seinerzeit Schröder regierte. Als Folge ist uns der IS-Terror geblieben. Die Amis sind deren Geburtshelfer, sie sind verantwortlich für das Chaos. Seit Jahrzehnten zündeln sie dort – Zugriff auf Öl statt Friedenspolitik. Jetzt liefern sie Waffen für rund 100 Milliarden Dollar an die Saudis – der nächste Krieg wird vorbereitet. Merkel und die EU nehmen das einfach hin. Diese Verbündeten und die Nato sind Risiko statt Schutz.

Da kommt die Verteidigungsministerin aus USA zurück und will – was ihr dort aufgetragen wurde – zehn Milliarden Euro mehr für die Kriegskasse. Mehr Verantwortung übernehmen nennt sie das. Ja was tun wir eigentlich? Wir sind das „Ami-Waffendepot“, ihr Kernwaffenlager, tragen das Risiko als Schlachtfeld, und die Last der Flüchtlinge. Uns fliegen doch die Folgen dieser Politik schon jetzt um die Ohren, reicht das nicht? Hat sie das denen nicht klargemacht? Wir sind dank Merkel Werkzeug der USA und hängen an deren Hemdzipfel! Auf deren Druck wurde der Ostblock übereilt in die EU gebeten, um sie in der NATO zu haben!

Ob die zur Demokratie taugen, das EU-Recht achten, war unwesentlich. Die Einkreisungspolitik hatte Vorrang. Jetzt ernten wir die Früchte. Die EU verkommt zu einem unsolidarischen, nationalistischen Haufen. Die verkorkste Flüchtlingspolitik ist dafür ein Beispiel und die Folgekosten liegen noch gar nicht auf dem Tisch. Die Steuerzahler haben ein Recht, zu erfahren, wer bezahlt! Populismus ist es, wenn die Medien das Thema ausklammern, vernebeln und verniedlichen.

Leserbriefe

Verkehrsprobleme werden nicht gelöst

Raimund Popp, Nürtingen. Zum Artikel „Der Sieger kommt aus der Schweiz“ vom 20. September. Bevor die Umsetzung der Bahnstadt beginnt, muss der Kreuzungsknoten beim Amtsgericht nachweislich gelöst werden. Eine kleine Übersicht zum Plan der Bahnstadt: alle östlichen Häuser direkt an den…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe