Leserbriefe

Menschen und Ängste

09.07.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ursula Gundel, Nürtingen. Zum Kommentar „Das wahre Gesicht“ vom 30. Juni. Dieser Kommentar schlägt dem Fass den Boden aus. Ich habe es satt, dass so viele Schreiber glauben, sie müssten negative Kommentare zum Roßdorf und seinen Bürgern abgeben.

Ich war bei der Infoveranstaltung der Stadt zum Thema „Nanzwiese“. Ich war überrascht davon, gleich am Eingang Sicherheitspersonal zu begegnen. Das ist offensichtlich der Ruf, den die Roßdorfer dank der negativen Berichterstattung haben.

Der Abend verlief sachlich und friedlich und in den zweieinhalb Stunden hat lediglich eine einzige Frau ihre Ängste zur Sprache gebracht. Das wurde dann auch sachlich diskutiert. Aus dieser einen Anfrage schmiedet nun Herr Klemke „das wahre Gesicht“ des Roßdorfs.

Menschen dürfen Ängste haben und das auch zur Sprache bringen. Auch dafür ist ein Infoabend da.

Warum aber schreibt Herr Klemke nicht von den Vorschlägen und der geäußerten Bereitschaft der Roßdorfer zur Integration? Nicht gehört? Durch die negative Berichterstattung werde ich immer wieder von Außenstehenden nach der Nanzwiese gefragt. Neulich habe ich einer Bekannten den Platz gezeigt. Die war überrascht davon, wie klein der ist.

Gefreut habe ich mich über die Äußerung von OB Heirich, der sinngemäß gesagt hat: „Das Roßdorf hat in der Vergangenheit große Integrationsarbeit geleistet.“ Ich selbst bin überzeugt davon, dass in den vergangenen 50 Jahren in keinem Stadtteil so viel Integrationsarbeit geleistet wurde wie hier.

Leserbriefe

Die Stomleitung in den Boden verlegen

Reinmar Wipper, Nürtingen. Zum Artikel „Wohnungsbau im Gewann Wasserfall“ vom 13. Juli. „Zur Hochspannungsleitung halten wir dabei gebührend Abstand“, meint Stadtplanerin Schreiber bei der Vorstellung der Wohnbaupläne am Schelmenwasen. Diese Maßeinheit bedarf einer Präzisierung: Was ist…

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