Leserbriefe

Lob für den Kommentator

02.07.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Reinhardt, Neckartenzlingen. Zum Kommentar „Das wahre Gesicht“ vom 30. Juni. Da muss ich doch einmal heftig loben! Der Kommentar von Matthäus Klemke hat mir überaus gut gefallen. Es wird höchste Zeit, dass dem Geschmuse um die Formulierung (oder soll ich sagen: um den Gedanken „man muss die Ängste der Bürger ernst nehmen“) mal widersprochen wird.

Es gibt nun einmal auch recht unsinnige Ängste, die man nicht als „Volkes Stimme“ adeln und damit bestärken sollte, sondern als das benennen, was sie sind – in diesem Fall: „Rassistische Vorurteile“. Gut so! Es gibt nun einmal neben sehr vielen guten und beachtenswerten Meinungen und Gefühlen auch eine Menge von Meinungen und Gefühle, die ich hier mal ungeschützt „Unsinn“ nennen möchte.

Aber klar: das immer zu unterscheiden ist sehr viel schwieriger als alles Gesagte als gleichgewichtig anzusehen und zu kommentieren. Man sollte eben nicht nur immer wieder „die da oben“ kritisieren, sondern, wenn angebracht, auch „die da unten“.

Leserbriefe

Schon vergessen? Das ist keine Alternative

Andreas Melcher, Frickenhausen. Zum Leserbrief „Postfaktisch und die Arbeit der Presse“ vom 14. Januar. Niemand muss sich wundern, dass der Begriff „postfaktisch“ mit „Lügenzeit“ gleichgesetzt wird. Genauso ist das nämlich von der Gesellschaft für Deutsche Sprache gemeint. Wer damit ein Problem…

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