Leserbriefe

Lob für Bernd Weber und die Schwarzwurst

13.01.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Walter Schnepf, Wendlingen. Zum Artikel „Erstmals eine Frau auf dem Skat-Thron“ vom 9. Januar. Seit fast 19 Jahren findet dieses sagenumwobene Schwarzwurst-Skatturnier statt. Ich hatte das Glück, fast von Anfang an dabei zu sein. Zwischenzeitlich hatte sich dieses Event zu einer Mammutveranstaltung ausgeweitet, denn auch die Binokler wurden einbezogen. Jeder der einmal mehr das Kartenspiel liebt, sah sich berufen, an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Wo wenn nicht hier an dieser von der NZ einberufenen Veranstaltung bietet sich die Gelegenheit, sich mit vielen Gleichgesinnten zu messen.

Allein die Begegnung mit den all bekannten Gesichtern ist eine pure Freude. Da gar viele Interessenten nicht mehr zu den Jüngsten zählen, ist es auch immer sehr spannend, wer wohl nach einem Jahr noch dabei sein kann. Wir wissen ja, im Alter kommt das eine oder andere Zipperlein zum Tragen. Umso mehr ist dann die Begegnung eine erfreuliche Erkenntnis und irgendwie wohltuend. Fehlt der eine oder andere, fragt man sich spontan – was ist mit ihm? Leider bekommt man sehr selten eine Antwort darauf.

Das Turnier wird von Beginn an von Skat-Master Bernd Weber inszeniert. Ein Mann, der selbst nie teilnimmt und das ganze Unternehmen managt. Ich denke, er ist auch hauptsächlich verantwortlich für den regen Zulauf, denn sein Einfluss im Ablauf des Geschehens ist professionell und prädestiniert. Ein Glücksfall für das Unternehmen „Licht der Hoffnung“. Jedes Jahr sind die Teilnehmer gespannt auf die Veranstaltung. Schon Tage vorher wird gefiebert, und man freut sich ungemein auf den Auftritt. Man denkt an das Abschneiden des letzten Jahres. Ein letztes Abklatschen, und man ist mittendrin im Geschehen.

Jetzt passiert, was passieren muss. Alles wie im letzten Jahr – oder dieses Mal geht alles viel besser. Egal, ich bin gespannt, wie es weitergeht. Die ersten Spiele gehen zu Gunsten der anderen. Was soll’s, irgendwann oder sogar gleich kommt mein Spiel. Wer weiß, wie viel Gedanken an diesem Abend durch das Gehirn schießen? Tatsache ist, dass es keinen Spieler gibt, der durch diese Belastung ausflippt und seine Emotionen auslebt. Es ist wohl der Aura der Veranstaltung anzuheften, dass dieses Flair Bestand hat.

Ich wünsche, diese Veranstaltung soll noch viele Jahre weiterbestehen.

Leserbriefe

Abstrakte Argumente von de Maizière

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