Leserbriefe

Lkw fahren nicht nur durch Reudern

08.06.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wolfgang Berti, Nürtingen. Zum Artikel „Lkw-Verbot in Neckarhausen und Reudern?“ vom 27. Mai. Es ist ja eigentlich sehr erfreulich, dass Reudern endlich dem Ziel näher rückt, ein teilweises oder ganzes Lkw-Verbot mit Hilfe des Regierungspräsidiums zu erlangen. Die Planung geht über das Regierungspräsidium Stuttgart, weil das Regierungspräsidium die Entscheidungsvollmacht über die Bundesstraße besitzt. Somit scheint es ja fast schon, als ob die Stadt Nürtingen die Hausaufgaben erledigt hätte.

Doch bei all den Versprechungen, dass man die Lkw reduzieren möchte, hat man es auch unterlassen, sich um die versprochene Lkw-Reduzierung über das Tiefenbach zu kümmern. Denn im Gegenzug zur Bundesstraße hat man auf den stadteigenen Straßen den schweren Lkw-Verkehr als freimütige Geste für den Landkreis freigeschaltet. Das kostet den Landkreis und den Bund gar nichts. Eine Gegenleistung kann ich nicht erkennen. Als Versprechen lag und liegt im Gemeinderat der Ansatz vor, den täglichen Kies- und Steintransport zur Schwäbische Alb über die A8 und Owen zu führen anstatt durch Nürtingen-Tiefenbach.

Die Lösung liegt hier gar nicht so weit von der Hand, denn der Gemeinderat und die Stadt müssten nur die Rümelinstraße für den Schwerlastverkehr sperren oder eine einseitige Lkw-Durchfahrt sperren, wie es genau jetzt aufgrund der Baustelle geschieht. Da würde die Welt im Lkw-Verkehr nicht zusammenbrechen, wie man exakt in diesen Monaten sehen kann.

Zur unterlassenen Verkehrsplanung gehört auch mal gesagt, dass das Landratsamt endlich eine eigene Zufahrt für das Krankenhaus und die Kreisschulen auf den Säer erstellt. Es ist ebenfalls ein Unding, dass für ein ganzes Baugebiet einfach eine kostenlose Durchführung durch eine weitere Wohnstraße auf Kosten der Stadt genommen wurde. Die Planung und der Druck auf die Verantwortlichen muss auch von den Gemeinderäten und der Stadt endlich erhöht werden.

Leserbriefe

Friedens-Nobelpreis gegen Atombomben

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Der Appell“ vom 7. Oktober. Es kommt selten vor, dass ein Kommentar von Wolfgang Molitor in der Nürtinger Zeitung Zustimmung finden kann, aber diesmal hat er mit Recht den Friedensnobelpreis gelobt, den die „Internationale Kampagne zur Abschaffung von…

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