Leserbriefe

Leistung der Wehrmacht

21.10.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lydia Hofstadt, Erkenbrechtsweiler. Zu den Leserbriefen „AfD zieht in den Bundestag ein“ vom 28. September und „Die AfD hat merkwürdige Anführer“ vom 6. Oktober. Ich wehre mich dagegen, dass die Leistungen der deutschen Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg so in den Schmutz gezogen werden. Die Wehrmacht bestand nicht aus Freiwilligen und Legionären, vielmehr wurde man zur Musterung auf Tauglichkeit aufgefordert und dann zum Wehrdienst eingezogen. Es waren die Staatsführer, die für diesen Krieg verantwortlich waren, nicht die deutschen Landser, die haben nur brav die Befehle ausgeführt und die Köpfe hingehalten und sie haben auch nicht den Bruch des Völkerrechts zu verantworten, wie Herr Reinhardt schreibt. Circa fünf Millionen Soldaten sind in diesem Krieg gefallen, genaue Zahlen weiß man gar nicht und sie sind ganz gewiss nicht aus Freude am Kriegsspiel nach Stalingrad gegangen. Wie viel Leid und Not ist in eine Familie gekommen, wenn der Vater nicht wieder zurück kam. Als Waisenrente wurden vom Staat ganze 27 Reichsmark pro Monat für den Verlust des Vaters gezahlt. Zerstörung und Verwüstung hatte ganz gewiss nicht nur die deutsche Wehrmacht zu verantworten.

Wenigstens hatte Konrad Adenauer in seiner „Ehrenerklärung“ am 3. Dezember 1952 erklärt, dass „wir alle Waffenträger unseres Volkes, die im Namen der hohen soldatischen Überlieferung ehrenhaft zu Lande, auf dem Wasser und in der Luft gekämpft haben, anerkennen.“

Leserbriefe

Verschwundene Schilder und die Folgen

Horst Schleining, Bempflingen. Schon wieder geht sie kaputt. Die Straße zwischen Bempflingen und Grafenberg. Eine Überraschung ist das aber nicht, wenn 30-Tonner-Lkws eine Straße malträtieren, auf der gerade mal zwei Pkws mit Vorsicht aneinander vorbeikommen und deren Aufbau für solche Brummis…

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