Leserbriefe

Leider keine starke Opposition im Land

02.08.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hans Müller, NT-Oberensingen. Zum Artikel Kretschmann stimmt Bürger auf Sparkurs ein“ vom 26. Juli. Da gibt es ein ausführliches Interview in unserer Zeitung mit unserem Ministerpräsidenten Kretschmann mit vielen Fragen und Antworten und seiner Aussage, dass er sich am Ende der Legislatur-Periode nochmal als Kandidat bewerben wird. Kein einziges Wort weder von den Redakteuren noch von Herrn Kretschmann selbst zu den Problemen bei S 21. Er hat offensichtlich die Haltung unserer Kanzlerin Merkel zu diesem Thema übernommen, die da lautet: S 21 ist kein Wahlkampfthema und es wird einfach nicht darüber geredet.

Nach allem was Ministerpräsident Kretschmann seit der Wahl geleistet beziehungsweise seine früheren Versprechungen nicht eingelöst hat, wird sich eine erneute Kandidatur bei der nächsten Landtagswahl nur ungünstig auswirken auf den Erfolg der Grünen. Er hat völlig vergessen, weshalb sehr viele, darunter auch ich, damals ihn und seine Partei gewählt haben. Das wird sich sicher ändern. Leider gibt es derzeit in ganz Deutschland keine starke Opposition mehr, die man wählen kann, außer den Linken und neuerdings die Partei AfD. „Alternative für Deutschland“, die wirklich die weitere völlig sinnlose Verschwendung von Steuergeldern und Volksvermögen verhindern will. Bald ist außer Deutschland kein EU-Land mehr in der Lage, die ständig größer werdenden Löcher bei den Staatsschulden der anderen zu stopfen.

Leserbriefe

Schulen können selbst bestimmen

Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Vorletzter bei Ganztagsschule“ vom 18. Oktober. Interessant, dass jetzt die Bertelsmann-Stiftung bestimmt, was gut und was schlecht ist. Zu den Fakten: Die Einführung einer Ganztagsschule im Ort bestimmt laut Gesetz der Schulausschuss einer Schule,…

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