Leserbriefe

Lebensmittelversorgung

11.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Waltraud Faith, Frickenhausen. Mit großer Sorge verfolge ich die Berichte über die Zukunft des Nahkauf-Marktes in der Ortsmitte von Frickenhausen. Wir sind 1984 hierher gezogen, weil wir viele Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf um unser Haus sahen: Metzger, Bäcker, Edeka-Markt. Diese Läden bestehen inzwischen nicht mehr.

Ich kaufe sehr gern im Nahkauf-Markt ein. Dort sind ein Bäcker und Metzger integriert, man bekommt frisches Obst und Gemüse, Tiefkühlprodukte und eigentlich alles, was man zum täglichen Leben braucht, sogar Pflanzen und Blumensträuße. Auch ein Kopierer steht zur Verfügung und so kann man alles in einem Geschäft erledigen, in dem die Waren noch übersichtlich und immer am gleichen Platz geordnet sind und man nicht an endlosen Regalreihen vorbeigehen muss, bis man alles beisammen hat, was man braucht. Findet man wirklich etwas nicht, ist immer eine freundliche Angestellte bereit zu helfen. Denkt denn niemand an uns alte Leute, denen der Weg in diese Einkaufsmärkte auf der grünen Wiese zu weit ist? Wie ich sehe, kommen auch die Frauen aus dem Altenwohnheim in der Mittleren Straße, für die das Fehlen des Ladens um die Ecke sicher auch ein Verlust wäre. Ich sehe bisher keine Unterversorgung von Lebensmitteln innerorts. Manche Ortschaft in der Gegend wäre froh, wenn sie so einen Laden hätten.

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