Leserbriefe

Kritik an Ministerin Theresia Bauer

16.01.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Andreas Bonhöfer, Oberboihingen. Zum Artikel „Sieben Jahre Wartezimmer“ vom 2. Januar. Großes Lob von meiner Seite an Frank Krause für die gut recherchierte Darstellung dieses wichtigen Themas. Natürlich wird durch die Art der Falldarstellung eine gewisse Absicht verfolgt, was für mich aber okay ist und nicht manipulativ wirkt. Ich ziehe daraus für mich folgende Schlüsse: Die Lobby im Gesundheitsbereich ist immer noch viel zu stark, um wirkliche Innovationen möglich zu machen, das wird bei jeder Gesundheits-„Reform“ deutlich. Grün ist für mich unter anderem nach der Darstellung der Haltung von Frau Bauer in diesem Artikel nicht (mehr) wählbar. Weshalb eine Absolventin der Fachrichtungen Politikwissenschaften, Volkswirtschaft und Germanistik sich dazu berufen fühlt, solche Aussagen bei NC-selektierten Studiengängen zu machen, wird ihr Geheimnis bleiben (vielleicht weil sie nie dieses Problem hatte).

Wofür Grün steht wird immer unklarer. So wird in einem Artikel vom 13. Oktober in den Stuttgarter Nachrichten berichtet, die Wissenschaftsministerin Theresia Bauer wolle die Zulassungsvoraussetzungen nicht korrigieren, warum rund sechs Wochen später dieselbe Ministerin an gleicher Stelle die Vergabe von Studienplätzen primär nach Noten infrage stellt, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Die SPD würde gut daran tun, anhand solcher Differenzen ihr Profil etwas zu schärfen und nicht voreilige Koalitionsaussagen zu machen.

Leserbriefe

Die Stomleitung in den Boden verlegen

Reinmar Wipper, Nürtingen. Zum Artikel „Wohnungsbau im Gewann Wasserfall“ vom 13. Juli. „Zur Hochspannungsleitung halten wir dabei gebührend Abstand“, meint Stadtplanerin Schreiber bei der Vorstellung der Wohnbaupläne am Schelmenwasen. Diese Maßeinheit bedarf einer Präzisierung: Was ist…

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