Leserbriefe

Kritik am Stadtkämmerer

02.10.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Barbara Dürr, Nürtingen. Zum Artikel „Auseinandersetzung spitzt sich zu“ vom 29. September. Es ist unprofessionell und kann nur als Strafandrohung gegen die überzeugende Arbeit des Forums Wörth verstanden werden, wenn der Stadtkämmerer eine zwangsläufige Streichung von Freiwilligkeitsleistungen in Aussicht stellt für den Fall, dass der Gemeinderat am Dienstag nicht mehrheitlich für die Verwaltungsvorlage zur Bebauung des Wörth-Areals stimmen würde.

Unprofessionell deshalb, weil die Hoheit über die Abstimmung des jährlichen Haushaltsplans beim Gemeinderat ist und nicht bei dem das Geld verwaltenden Stadtkämmerer liegt und weil der Kämmerer selbst eingeräumt hat, dass die eingeplanten Zuschüsse bei einer weniger dichten Bebauung nicht verloren sind.

Es ist nur zu begrüßen, dass vor Kurzem ein Gestaltungsbeirat für die Stadt Nürtingen eingesetzt worden ist, der seine Arbeit aufnehmen kann. Deshalb ist es doch einleuchtend, dass die am Dienstag anstehende Entscheidung, die von so weitreichender Bedeutung für die Stadt ist, ausgesetzt wird, bis der Gestaltungsbeirat eine Stellungnahme zu der Bebauung des Wörth-Areals erarbeiten und vorlegen kann.

Es ist die Chance, eine unparteiische, professionelle Begutachtung der Planung in die Hände zu bekommen, um eine städtebaulich vertretbare und den Bedürfnissen der Bevölkerung entgegenkommende Nutzung des kostbaren Areals zu gewährleisten. Das sagt einem doch der gesunde Menschenverstand, dass man vor einer so weitreichenden Entscheidung wirklich alle verfügbaren Informationen zusammentragen und abwägen muss. Das Neckarufer und das Wörth-Areal können nur einmal für die nächsten Generationen überplant und gestaltet werden, und es muss ein Weg der Vernunft gefunden werden.

Leserbriefe

Wir brauchen Parteien, die Mut machen

Patrik Müller, Beuren. Zum Artikel „Die DNA der früheren CDU“ vom 15. September. Frau Kosova kann man zu ihrer gelungenen Integration in Deutschland nur gratulieren. Ich kann allerdings überhaupt nicht nachvollziehen, wie sich eine aus Usbekistan stammende Frau mit jüdischen Wurzeln, die in…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe