Leserbriefe

Konjunktur in Deutschland

06.10.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lydia Hofstadt, Erkenbrechtsweiler. Zum Artikel „Uns geht’s gut – aber wie lange noch“ vom 24. September. Seit einiger Zeit hört man öfter leise Töne über eine eventuell abschwächende Konjunktur in Deutschland. Dabei werden gleichzeitig sofort die sündhaft teuren Beschlüsse wie Rente mit 63, Mütterrente und Mindestlohn angeprangert. Mit keinem einzigen Wort werden die hohen Ausgaben für Asylanten und Flüchtlinge, die unser Land überschwemmen, erwähnt. Diese ständig wachsenden Kosten werden in den kommenden Jahren von unseren Steuern bestritten werden müssen. Ganz zu schweigen von unserem Gesundheitswesen, es wird ja bereits jetzt wieder über Zusatzbeiträge nachgedacht.

Die Probleme, die aus der Zuwanderung erwachsen, werden von den Politikern entweder nicht gesehen (was ich nicht glauben kann) oder einfach unter den Teppich gekehrt. Wir Bürger zahlen die Zeche, die uns diese Politiker einbrocken. Man glaubt es kaum, wenn man liest, dass ein Ministerpräsident von Schleswig-Holstein über die Asylantenverschärfung sagt, unser Boot ist noch lange nicht voll, unser Boot ist unsere Verantwortung. Ja müssen wir denn für alle auf der ganzen Welt sorgen? Deutschland war auch einmal in einer sehr schlimmen Lage, nur wir konnten nicht einfach davonlaufen, wir mussten es aushalten und wir haben unser Land selbst wieder aufgebaut. Das hatten die heutigen Rentnerinnen und Rentner unter sehr schwierigen Umständen geschafft, nicht wie ein junger Türke auf meinen Leserbrief im Mai in Facebook schrieb, die türkischen Gastarbeiter hätten unser Land aufgebaut und zu dem gemacht, was es heute ist.

Da fragen sich die großen Parteien noch, warum die AfD so großen Zulauf hatte. Ein Grund ist sicher in der Asylpolitik der AfD zu suchen. Vielleicht erwarten die großen Parteien auch mit ihrer Politik für Zuwanderung ein neues Wählerpotenzial.

Leserbriefe

Gar kein großartiges Bahnprojekt

Klaus-Dieter Tempel, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „Nach Wandas Taufe beginnt die Arbeit“, vom 7. Oktober. Mit großer Begeisterung der regionalen Prominenz wurden am Albvorlandtunnel die Bohrmaschinen getauft. Die Wendlinger Geistlichkeit beider großen Konfessionen hat sich für diesen Missbrauch…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe