Leserbriefe

Können uns damit nicht identifizieren

21.02.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Odette Tchiotchua Kuete, Nürtingen, und 42 weitere Unterzeichner. Zum Artikel „Wahl muss gehen“ vom 15. Dezember 2014. Mit großer Erschütterung erfuhren wir aus einem Bericht der Nürtinger Zeitung, dass Frau Ragini Wahl nicht mehr als Asylbeauftragte der evangelischen Kirche tätig sein darf. Als wir die Gründe erfahren haben, konnten wir es einfach nicht glauben! Wir kennen Frau Wahl seit vielen Jahren. Diese Frau hat uns durch ihr Engagement, ihre Kompetenz und ihre Professionalität sehr beeindruckt. Diese Meinung teilen wir mit vielen Freunden und Bekannten, die genauso wie wir von der Arbeit von Ragini Wahl sehr profitiert haben. Wie wir es der Zeitung entnommen haben, wurde Frau Wahl aufgrund der Kritik, die sie gegenüber dem AWO bezüglich der Lebensbedingungen der Asylbewerber im „Containerdorf“ geäußert hat, entlassen. Sie hat sich hier wieder für die schwächeren eingesetzt!!!

Wir als Christen können nicht verstehen, dass eine Kirche gerade so einen ehrenvollen und vorbildlichen Beweis von Zivilcourage bestraft. In unseren Augen hat die Kirche, die als Heimat für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, Soziallage und Aufenthaltstitel, den Asylbewerbern den Rücken gedreht. Wir müssen nicht daran erinnern, dass dies mit der Nächstenliebe, die unser Herr Jesus Christus gelehrt hatte, nicht vereinbar ist. Wir als Migranten fühlen uns aufgrund dieser Situation von der Kirche verraten und können uns mit dieser Entscheidung nicht identifizieren.

Leserbriefe

Verschwundene Schilder und die Folgen

Horst Schleining, Bempflingen. Schon wieder geht sie kaputt. Die Straße zwischen Bempflingen und Grafenberg. Eine Überraschung ist das aber nicht, wenn 30-Tonner-Lkws eine Straße malträtieren, auf der gerade mal zwei Pkws mit Vorsicht aneinander vorbeikommen und deren Aufbau für solche Brummis…

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