Leserbriefe

Klimawandel und Umweltschutz

14.01.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lydia Hofstadt, Erkenbrechtsweiler. Aufgrund einiger Artikel und Leserbriefe bezüglich Klimawandel und Umweltverschmutzung habe ich mich mit diesem Thema befasst und im Internet bei Google nach entsprechenden Eintragungen gesucht. Hinsichtlich der klimatischen Entwicklung gibt es viele total gegensätzliche Ansichten von Wissenschaftlern, und Politiker schüren aus leicht durchschaubaren Gründen Horrorszenarien. Professor Kirstein, Uni Leipzig, sieht als Erklärung der politisch vorgeschobenen Maßnahmen zum Emissionshandel, dass Milliarden in die Staatskassen gespült werden. Es wird sehr viel manipuliert und dem Laien fällt es schwer, sich ein fundiertes Bild zu machen. Es ist unstrittig, dass gegenüber den Werten vor der Industrialisierung Kohlendioxid und Methan weltweit angestiegen sind. 1997 wurden im Kyoto-Protokoll verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen festgelegt, jedoch konnte von 1995 bis 2010 keine nennenswerte Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen nachgewiesen werden. Wie auch, bei einer Zunahme des Auto- und Flugverkehrs sowie weiterer Landversiegelungen?

Dazu bedarf es keiner klugen Erklärungen durch die Wissenschaft, es genügt ein klarer Menschenverstand. Jetzt wird als weitere Maßnahme ab Februar dem Benzin zehn Prozent Bio-Ethanol beigefügt, das auf der Basis von Zuckerrohr, Zuckerrübe und Stärke (vor allem aus Mais und Weizen) hergestellt wird. Nach Angaben des ADAC gibt es bei rund zehn Prozent der in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge Probleme mit der Verträglichkeit, also bei mindestens zwei Millionen Autos. Schon eine falsche Tankfüllung reicht demnach aus, um Schäden an Kunststoff- und Gummiteilen zu verursachen. Undichtigkeiten können die Folge sein. Da wird der Verbraucher wieder zu etwas gezwungen, was niemals umweltfreundlich ist und weitere nicht absehbare Schäden verursacht. Um der gesteigerten Nachfrage von Weizen, Mais und Zuckerrüben zur Herstellung von Bio-Ethanol nachzukommen, werden weitere riesige Monokulturen mit Genmais und Weizen angebaut und Wälder werden gerodet, um Zuckerrohr anzupflanzen. Die umstrittene Firma Monsanto wird weitere riesige Gewinne mit ihrem genveränderten Saatgut einstreichen. Ich empfehle jedem, sich einmal im Internet die Berichte über Monsanto anzusehen. Um wie viel besser wäre es gewesen, wenn die Autoindustrie die Entwicklung eines Drei-Liter-Autos vorangetrieben hätte, aber da hatten wohl die Politik sowie die Ölkonzerne etwas dagegen.

Leserbriefe

Expertenwissen oder Menschenverstand?

Rudolf Pfaff, Wendlingen. Zum Artikel „Eidechsenexperte hält Umsiedlung für schwierig“ vom 11. August. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen – die umgesiedelten Eidechsen sind nach einem Jahr verschwunden. Diese undankbaren Wesen verschmähen offenbar die vom BUND für sie eigens…

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