Leserbriefe

Klimaschutz oder Behördenwillkür?

07.03.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ralf Epple, Frickenhausen. Zum Artikel „Frau lebensgefährlich verletzt“ vom 4. März. Mit Bestürzung habe ich von dem schweren Unfall auf der A 8 gelesen, bei dem eine Kfz-Fahrerin mit hoher Geschwindigkeit mit einem ausscherenden Fahrzeug kollidiert ist. Ohne jemandem die Schuld zuweisen zu wollen, möchte ich aus diesem Anlass dennoch mal die Frage auf den Tisch legen, warum in aller Welt unbedingt am unbegrenzten Tempo festgehalten werden muss. Wir haben zwar jetzt streckenweise eine Geschwindigkeitsregelanlage, aber auch nach wie vor viele Unfälle, zuweilen rücksichtslose oder unvorsichtige Verkehrsteilnehmer.

Bei einem solch hohen Verkehrsaufkommen auf diesem unfallträchtigen Streckenabschnitt kann man doch durchgängig auf maximales Tempo 120 begrenzen, zumal auf der B 313 aus Esslingen kommend aus „Klimaschutzgründen“ auf das unfassbare Tempo 60/80 begrenzt wird. Das passt doch alles nicht zusammen. Extremlimit hier, freie Fahrt ein paar Meter später. Auf der B 313 zeigt sich auch, dass längst nicht jeder Kfz-Fahrer wirklich angepasst fährt. Viele fahren nach Aufhebung der Limitierung in Richtung Nürtingen 100 oder 120. Relativ viele rasen aber auch mit Vollgas und unter Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer auf die roten Ampeln vor Nürtingen zu und haben sich dort oft überhaupt keine Vorteil herausgefahren. Brauchen wir jetzt besseres Klima, weniger Lärm, weniger Unfälle oder ist das alles eine Behördenwillkür je nach Zuständigkeit?

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Verschwundene Schilder und die Folgen

Horst Schleining, Bempflingen. Schon wieder geht sie kaputt. Die Straße zwischen Bempflingen und Grafenberg. Eine Überraschung ist das aber nicht, wenn 30-Tonner-Lkws eine Straße malträtieren, auf der gerade mal zwei Pkws mit Vorsicht aneinander vorbeikommen und deren Aufbau für solche Brummis…

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