Leserbriefe

Kinder und Enkel tun mir leid

30.11.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hans Müller, NT-Oberensingen. Ich bin maßlos enttäuscht von dem Ergebnis des Volksentscheides. Es ist der Politiker-Prominenz und der geballten Phalanx der Regional- und Kreisräte samt Bürgermeister gelungen, die Mehrheit des Wahlvolkes mit zum Teil offensichtlich falschen Prognosen und Zahlen auf ihre Seite zu ziehen. Vielleicht wäre Herrn Rüdiger Grube auch ein anderes Ergebnis gar nicht so unangenehm gewesen. Er hätte Geld kassieren können ohne Gegenleistung und hätte es sich erspart, in ein paar Wochen oder auch Monaten mit der unangenehmen Wahrheit über gestiegene Kosten aufzutreten. Dann wird es spannend, wie sich unsere derzeitige Landesregierung sowie Stadt und Region Stuttgart hinsichtlich der Mehrkosten verhalten.

Wahrscheinlich wird jedoch Frau Merkel in Berlin noch ein paar Milliarden über ihren Verkehrsminister Herrn Ramsauer lockermachen. Bei dem vielen Geld, das da in letzter Zeit für sogenannte „Rettungen“ für Banken und ganze Staaten bereitgestellt und schon ausgegeben worden ist, sind das ja „Peanuts“, wie man in Finanzkreisen zu Nebensächlichkeiten sagt. Ich bin sehr gespannt, wie es mit dem Filderbahnhof beim Flughafen weitergeht, für den es noch nicht einmal ein Planfeststellungsverfahren gibt. Trotzdem soll im Stuttgarter Talkessel schon mit dem Tunnelbohren begonnen werden. Ich werde die Fertigstellung des Kellerbahnhofs wahrscheinlich nicht mehr erleben, wie vielleicht auch einige der Politiker, die sich damit einen Namen machen wollen.

Leid tun mir vor allem aber unsere Kinder und Enkelkinder, die in ein paar Jahren sicher fragen werden wer ein derartiges Verkehrsprojekt beschlossen hat.

Leserbriefe

Ist Utopie auch am Neckar erlaubt?

Dorothea Röcker, Nürtingen. Zum Artikel „Infoveranstaltung zur Gartenschau“ vom 2. November. Eine Landesgartenschau ist ein zukunftsweisendes Projekt und muss deshalb ganzheitlich gedacht werden, wenn sie Entwicklungsprozesse in Gang setzen soll. Das Thema „Grüne Stadt am Fluss“ war schon immer…

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