Leserbriefe

Kinder brauchen Vater und Mutter

08.05.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Katharina Kuchinke, Frickenhausen. Zum Leserbrief „Schöpfung, Eltern und Adoptionsrecht“ vom 30. April. Auch bei mir ist das Maß voll, wenn uns Christen „karnickeltheologische Schöpfungsauslegung“ unterstellt wird. Da sind wir ja schon mittendrin in der Umsetzung des Aktionsplans der grün-roten Landesregierung: Das „veraltete Menschen- und Familienbild“ (Mann – Frau, Vater – Mutter – Kinder) soll ausgemerzt, als krankhafte Angstvorstellung (Phobie) stigmatisiert, lächerlich gemacht und denunziert werden. Funktioniert so die eingeforderte Toleranz?

Toleranz ist keine Einbahnstraße! Wenn man nicht mal mehr das Normale als normal hinstellen darf, ohne dadurch gleich in eine rechte Ecke gestellt zu werden, dann geht es sicher nicht mehr um Meinungsvielfalt und Toleranz. Wenn von oben herab und von einer Minderheit bestimmt wird, was zukünftig in einer Gesellschaft als normal und richtig zu gelten hat – und was nicht (mehr), dann ist auch unsere Demokratie gefährdet. Das wird ganz deutlich im Aktionsplan von Grün-Rot. Darin ist für die Zukunft unter anderem geplant, trans- und homophobe Medieninhalte sowie Menschen und Institutionen, die noch das „veraltete Menschenbild“ lehren, zu sanktionieren. „Aktive Beobachtung“ und „Denunziation“ werden darin ausdrücklich eingefordert.

Bitte was ist daran homophob, festzustellen, dass menschliches Leben nur durch die Verbindung von Frau und Mann entsteht, dass menschliche Sexualität ein Geschenk, aber kein Selbstzweck ist und nicht von der damit verbundenen Verantwortung abgekoppelt werden kann, dass Kinder zum gesunden Aufwachsen beider geschlechtlicher Pole bedürfen (worauf auch in Foren für Homosexuelle hingewiesen wird), schließlich sind sie eine Einheit aus Frau und Mann – aus Mama und Papa.

Dass wir Eltern dieser Verantwortung nicht immer gerecht werden und dass es Familien gesellschaftspolitisch auch nicht gerade einfacher gemacht wird mit den vielerlei Ansprüchen, ist leider auch eine Tatsache. Die Folgerung daraus ist für mich aber nicht, noch mehr Verwirrung und Verirrung in der Gesellschaft und ganz besonders bei unseren Kindern und Jugendlichen anzustiften, sondern Ehe und Familie zu stärken, den Heranwachsenden ganz besonderen Schutz und Orientierung zu bieten, ja und vielleicht auch nach polnischem Vorbild bereits Kindern/Jugendlichen in der Schule praktisches und verantwortliches Familienlernen an die Hand zu geben, statt sie durch eine irrsinnige Genderideologie (deren „Erforschung“ Milliarden an Steuergelder für nichts verschlingen) bewusst durcheinanderzubringen und zu haltlosen, unmündigen Bürgern zu machen. Jeder, der unsere Gesellschaft vor diesem Sodom und Gomorra bewahren möchte, sollte aufstehen von seinem Sofa und seine Meinung kundtun.

Leserbriefe

Die Stomleitung in den Boden verlegen

Reinmar Wipper, Nürtingen. Zum Artikel „Wohnungsbau im Gewann Wasserfall“ vom 13. Juli. „Zur Hochspannungsleitung halten wir dabei gebührend Abstand“, meint Stadtplanerin Schreiber bei der Vorstellung der Wohnbaupläne am Schelmenwasen. Diese Maßeinheit bedarf einer Präzisierung: Was ist…

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