Leserbriefe

Keine Gender-Theorie in Schulbüchern

10.10.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Olaf Schanz, Großbettlingen. Zum Artikel „Berufsorientierung und Akzeptanz von Vielfalt“ vom 14. September. Im Herbst 2016 (Schuljahr 2016/17) starten die ersten und zweiten Klassen an den Grundschulen und die fünften und sechsten Klassen an den weiterführenden Schulen mit dem neuen Bildungsplan, in dem die Gender-Ideologie verankert ist. Die Bildungspläne sind fast fertig. Bis zum 30. Oktober kann man sich dazu noch äußern und Rückmeldungen geben.

Ich möchte nochmals betonen, dass ich gegen eine Diskriminierung von Homosexuellen bin. Doch es ist doch in keiner Weise nachvollziehbar, dass aufgrund von einem Prozent Minderheiten 99 Prozent unserer Kinder mit der Gender-Ideologie derart verwirrt und die Familien komplett demontiert werden. Doch so traurig es klingt, dies ist leider das Ziel von Grün-Rot. Minister Andreas Stoch (SPD) schafft es mit einem derartigen Lehrplan nicht nur, unsere gesellschaftlichen Werte, der klassischen Familie mit Kindern, die christlich geprägt sind, völlig zu demontieren, sondern insbesondere die nachwachsenden Generationen so zu verwirren, dass sie nicht einmal mehr wissen, ob sie Mann oder Frau sind.

Wollen wir dies tatsächlich unseren Kindern und Enkelkindern antun? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, seinen Unmut zu zeigen. Eine Möglichkeit wäre, die Demonstration am Sonntag um 14 Uhr auf dem Schillerplatz in Stuttgart zu besuchen. Es wäre doch auch wünschenswert, wenn sich unsere beiden (evangelischen und katholischen) Landeskirchen zu Wort melden würden. Jetzt besteht noch die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen, jedoch leider nicht mehr lange. Am 24. August war ein Bericht mit folgender Aussage von Venedigs Bürgermeister Luigi Brugnaro enthalten: „Schulbücher, in denen die natürliche Familie mit schwulen Beziehungen gleichgestellt wird, will ich nicht mehr haben“. Auch die Gender-Theorie, wonach es neben Mann und Frau noch verschiedene andere Geschlechtertypen gibt, darf Brugnaro zufolge nicht mehr in Schulbüchern auftauchen.

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