Leserbriefe

Keine Einladung zum Baden im Neckar

27.01.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kai Haußmann, Neuffen. Zum Leserbrief „Werbung ja – aber bitte nicht unüberlegt“ vom 25. Januar. Ich selbst bin Mitglied des Ruderclubs Nürtingen. Die Behauptungen von Herrn Zimmer sind zum großen Teil nicht korrekt. Zum einen steht kein Schild, das das Baden verbietet, an dieser Stelle des Neckars. Es gibt solch ein Schild, dieses ist aber bei der Steinachmündung fast 200 Meter flussabwärts. An dieser Stelle ist das Baden wirklich sehr gefährlich, da es einige Untiefen und tückische Strömungen gibt. In der Vergangenheit sind hier schon einige Unfälle passiert, sogar einer mit Todesfolge.

Doch fast 200 Meter flussaufwärts am Steg des Ruderclubs ist es alles andere als gefährlich. Direkt vor dem Bootssteg beträgt die Wassertiefe circa 180 Zentimeter. Auch die Strömung ist hier, bei normalem Wasserstand, überhaupt kein Problem. Zumal das Baden, wenn überhaupt, nur im Sommer und stets unter Aufsicht stattfindet. Für Nichtmitglieder des RC Nürtingen ist das Betreten des Steges ohnehin verboten, somit auch das Reinspringen und Baden. Ein am Steg befestigtes Verbotsschild weist ausdrücklich darauf hin.

Ich verstehe nicht, warum man sich über so ein Thema aufregt. Es sind lediglich Mitglieder des Ruderclubs, die unter Aufsicht im Neckar baden. Das Baden ist sowieso nur möglich im Hochsommer, wenn der Neckar sowieso wenig Wasser und einen niedrigen Pegel hat. Dass durch das Bild auf der CMT „Badetouristen“ nach Nürtingen kommen, wage ich sehr zu bezweifeln, da in der Umgebung sich das Thermalbad oder auch das Freibad befinden.

Leserbriefe

Die Ablehnung wundert mich nicht

Christoph Traube, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „Jamaika-Aus bringt Merkel in Not“ vom 21. November. Ein Argument vermisse ich im Zusammenhang mit den Diskussionen über die gescheiterte Jamaika-Koalition: Wer war denn die Erste, die Koalitionen ausgeschlossen hat? Angela Merkel. Sie erklärte…

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