Leserbriefe

Kanzlerin soll Einfluss geltend machen

18.03.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hans Müller, NT-Oberensingen. Jetzt war sie da bei uns in Nürtingen: die Kanzlerin Angela Merkel. Viele wollten sie sehen und die Stadthalle war voll. Sie kam um die Kandidaten der CDU für die Landtagswahl zu unterstützen. Vor der Stadthalle versammelten sich auch viele, die sich Sorgen machen für unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder und Enkel hinsichtlich der geheimen Verträge für eine sogenannte „Freihandelszone“ mit USA und Canada namens TTIP und CETA. Diese Verträge sollen sogar ohne Abstimmung in unserem Bundestag von der EU-Kommission in Kraft gesetzt werden. Damit soll der Welthandel gewaltig ausgeweitet und gleichzeitig die Entscheidungen der einzelnen Mitgliedsstaaten eingeschränkt werden. Die großen Konzerne erhalten die Möglichkeit, ganze Staaten für Schadensersatz zu verklagen, wenn diese Gesetze erlassen, die deren Interessen entgegenstehen. Zum Beispiel Verbot von Pflanzenschutzmittel oder gentechnisch veränderten Lebensmitteln.

Außerdem werden die Entwicklungsländer wirtschaftlich benachteiligt, so dass die Menschen dort verarmen und ihre eigene Produktion nicht mehr verkaufen können. Daraus können Flüchtlingsströme entstehen, die die heutigen bei Weitem übersteigen. Wir fordern Frau Merkel als mächtigste Frau der Welt auf, ihren ganzen Einfluss geltend zu machen, um das geplante Abkommen zu verhindern.

Unsere Erde ist der schönste Stern im Weltall! Unendlich kostbar, aber auch unendlich verletzlich. Wir haben nur diese eine Erde, auf der wir leben können. Dass wir uns eines Tages, wenn wir diese Erde zerstört haben, auf den Weg machen können zu einem anderen Stern, ist wohl eher unwahrscheinlich: Die Sterne in unserer Nähe sind lebensfeindlich! Wir müssen diese unsere Erde auch für künftige Generationen hüten und bewahren.

Leserbriefe

Schon vergessen? Das ist keine Alternative

Andreas Melcher, Frickenhausen. Zum Leserbrief „Postfaktisch und die Arbeit der Presse“ vom 14. Januar. Niemand muss sich wundern, dass der Begriff „postfaktisch“ mit „Lügenzeit“ gleichgesetzt wird. Genauso ist das nämlich von der Gesellschaft für Deutsche Sprache gemeint. Wer damit ein Problem…

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