Leserbriefe

Jetzt ernten wir die Früchte der EU-Politik

31.10.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dieter Auch, Frickenhausen-Linsenhofen. Zum Artikel „Hilfe für das Napalm-Mädchen“ vom 27. Oktober. Es ist ehrenwert, wenn die Ärztin diese arme Frau unentgeltlich behandelt. Ein Napalm-Opfer der amerikanischen Kriegsverbrechen in Vietnam. Ein Opfer von Tausenden, zu verantworten von den Amis!

Die Frage ist doch, was tun die Kriegsverbrecher für all die anderen armen Opfer? Es ist gelogen, wenn festgestellt wird: „Am 8. Juni 1972 bombardiert die südvietnamesische Luftwaffe das Dorf Trang Bang.“ Es waren B 52-US- Bomber, die mit Tausenden Napalm-Bomben den Urwald zerstört haben ohne Rücksicht auf die Menschen!

Frage: Stammt das Lügenkonstrukt aus der Feder der Amipropaganda? Die waren es, die im Namen der „Freiheit“ diese Verbrechen begangen haben. Das wird unterschlagen. Warum erscheint keine Reportage über die Folgen dieser US-Verbrechen? Das ist kein Einzelfall, da steckt System dahinter.

Das gilt auch hinsichtlich des Flüchtlingsdramas. Warum erscheint keine Analyse über die eigentlichen Ursachen? In erster Linie sind dafür die USA, England und Frankreich verantwortlich (in dieser Reihenfolge). Die ducken sich jetzt weg. Der von den USA mit Lügen entfesselte Irak-Krieg war die Geburtshilfe für die Issis.

Übrigens, wenn es nach Frau Merkel gegangen wäre, hätten wir uns schon seinerzeit an den Kampfhandlungen beteiligt. Schröder hat das verhindert und die Amis waren sauer. Und jetzt? Statt zu verhandeln, wurde über Monate zugewartet in der Hoffnung, dass die „gemäßigten“ Rebellen mit westlichen Waffen den Assad verjagen. Welch eine zynische menschenverachtende Politik, an der wir uns beteiligen. Verjagt wurden die Menschen, die jetzt zu uns flüchten.

Jetzt ernten wir die Früchte der EU-Einkreisungspolitik gegenüber Russland. Alle ehemaligen Ostblockstaaten, die wir auf unsere Kosten an den EU-Futtertrog gebeten haben zeigen, dass sie nie beitrittsfähig waren! Warum kürzen wir denen die „Rationen“ nicht und versorgen damit die armen Flüchtlinge? Welch eine hilflose Politik, die nur mit dem Scheckbuch funktioniert (Türkei hat gerade noch gefehlt). Solidarität ist für die ein Fremdwort! Wir hätten die nie gebraucht, das waren die Handlanger der Geschäftemacher.

Der Durchschnittsbürger steht für die Folgen gerade (Billiglöhne, Arbeitsplatzverluste/-verlagerung, Kriminalität, Steuererhöhung wird kommen, sonst ist es aus mit der schwarzen Null)! Ach ja, eines habe ich vergessen: wir können ja reisen, ohne an der Grenze zu halten, genau wie die Ganoven auch.

Leserbriefe

Verkehrsprobleme werden nicht gelöst

Raimund Popp, Nürtingen. Zum Artikel „Der Sieger kommt aus der Schweiz“ vom 20. September. Bevor die Umsetzung der Bahnstadt beginnt, muss der Kreuzungsknoten beim Amtsgericht nachweislich gelöst werden. Eine kleine Übersicht zum Plan der Bahnstadt: alle östlichen Häuser direkt an den…

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