Leserbriefe

Ist der Inhalt des Paktes bekannt?

25.01.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Florian Kiebel, Wendlingen. Zum Leserbrief „Deutschland und der Migrationspakt“ vom 18. Januar. Politischer Diskurs kann spitz sein und Vorwürfe an den politischen Gegner sind dabei durchaus an der Tagesordnung. Frau Merkel allerdings vorzuwerfen, eines ihrer wichtigsten Ziele sei die Vermischung Deutschlands mit anderen Kulturen, zeugt mehr davon, dass sich Herr Ackermann in neurechten Verschwörungstheorien verloren hat. Der Leserbrief selbst lässt auch erhebliche Zweifel aufkommen, dass Herr Ackermann überhaupt weiß, was im Migrationspakt festgeschrieben wurde. Der Pakt ist in erster Linie eines: rechtlich nicht bindend! Er gibt Staaten Richtlinien, welche in Zukunft illegale Migration verhindern und legale Migration vereinfachen sollen.

Das Geschäftsmodell der Schlepperbanden soll zerschlagen werden und die Zahl der Toten im Mittelmeer möglichst auf null gesenkt werden. Inwiefern es überhaupt zur Umsetzung kommt, bleibt abzuwarten. Trotzdem beschwört Herr Ackermann (mal wieder) den Untergang des Abendlandes herauf und verteilt dabei einen Rundumschlag gegen alles, was nicht auf einer Linie mit der AfD oder der Identitären Bewegung ist. Auch sollte er sich zügeln, sein Wissen als der Weisheit letzten Schluss darzustellen. Die Jugend, welche laut Herrn Ackermann nicht Minderheit im eigenen Land sein will, wählt vor allem Links und Grün.

Leserbriefe

Die Herren machen sich selber lächerlich

Andreas Melcher, Frickenhausen. Zu den Leserbriefen „Die Asylpolitik ist aus dem Ruder gelaufen“ und „Spott und Hohn statt Argumente?“ vom 21. Februar. Ich möchte dieser Aussage zustimmen. Denn das „Ruder“ bestand lange darin, den Menschen jegliche Integration zu verwehren. Ihnen wurde sogar…

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