Leserbriefe

Inakzeptable Fremdbestimmung

20.10.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Alexander Beck, NT-Hardt. Zum Artikel „Grau distanziert sich von Wahlaktion“ vom 19. Oktober. Als bekennender Nutzer von sozialen Netzwerken finde ich es sehr spannend, wie dort Meinungen zur OB-Wahl verbreitet werden und Aktivitäten entstehen. Diese Kommunikationsform wird auch im Hinblick auf künftige Wahlen immer wichtiger werden, sodass man sich diesbezüglich schon jetzt auf die nächsten Kommunalwahlen freuen darf. Allerdings sollten auch in dieser Umgebung gewisse Spielregeln gelten. Für mich bedeutet dies, dass ich keine Person wähle, die nicht klar erklärt hat, dass sie zur Wahl steht.

Diese Fremdbestimmung von Frau Grau, wie sie derzeit von verschiedenen Gruppen betrieben wird, steht keinem zu und ist inakzeptabel! Ich bestreite allerdings nicht, dass Frau Grau eine sehr gute Besetzung wäre. Es ist allerdings der falsche Zeitpunkt und ein grenzwertiges Verfahren. Es gibt von Frau Grau verständlicherweise keine Wahlaussage zu den wichtigen Themen unserer Stadt.

Wie soll ich mich für jemanden entscheiden, wenn ich gar nicht weiß, für was diejenige in Zukunft eintreten wird? Immerhin stehen am Sonntag ja drei Kandidaten zur Auswahl, die unterschiedlicher kaum sein können. Mir persönlich reicht diese Auswahlmöglichkeit aus, um mich nach Abwägung aller relevanten Fakten für den Amtsinhaber zu entscheiden.

Noch wichtiger ist aber eines: Ich hoffe, dass es nicht noch einmal solch eine katastrophale Wahlbeteiligung wie vor zwei Wochen gibt und die Nürtinger Wählerschaft – trotz verkaufsoffenem Sonntag – zahlreich zur Wahlurne schreitet. Das Wahlrecht auszuüben wäre dann wirklich ein starkes Signal für unsere Stadt und den neuen Oberbürgermeister.

Leserbriefe

Die Herren machen sich selber lächerlich

Andreas Melcher, Frickenhausen. Zu den Leserbriefen „Die Asylpolitik ist aus dem Ruder gelaufen“ und „Spott und Hohn statt Argumente?“ vom 21. Februar. Ich möchte dieser Aussage zustimmen. Denn das „Ruder“ bestand lange darin, den Menschen jegliche Integration zu verwehren. Ihnen wurde sogar…

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