Leserbriefe

Hundekot gehört in die Tüten

12.03.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Andrea Hegenbarth, Frickenhausen. Ich ärgere mich einfach maßlos über die Ignoranz einiger Hundebesitzer. Dazu sei gesagt, dass ich selbst auch einen Hund besitze. Im Gegensatz zu – wenn ich dem Zustand sämtlicher Grünstreifen und Wiesen nach urteile – fast allen anderen Hundebesitzern oder Gassi-Gehern sammle ich die Hinterlassenschaften meines Hundes auf und entsorge sie fachgerecht. Jetzt stellen die Gemeinden schon die Tütenspender und Mülleimer zur Verfügung und es scheint immer noch unmöglich zu sein, dieser Pflicht, auf die wir ja auch alle nach der Anmeldung unseres Hundes bei der Gemeinde explizit ein weiteres Mal schriftlich hingewiesen wurden, nachzukommen.

Der Zustand der Wiesen kann einfach nur als „widerlich“ bezeichnet werden. Unvorstellbar, dass manche dieser Flächen landwirtschaftlich genutzt werden (sollen) und darauf unsere Lebensmittel oder das Futter für Nutz- und Haustiere gewonnen werden sollen. Die Grünflächen am Rand des Weges, den ich mit meinem Hund am häufigsten gehe (Frickenhausen im Schlat), sind fast flächendeckend zugeschissen! Und wieso kann man – wenn man den Haufen schon in ein Tütchen packt – diese dann nicht auch entsorgen, sondern lässt sie am Wegesrand liegen? Uns sollte doch allen klar sein, wie lange es dauert, bis eine solche Plastiktüte verrottet.

Ich schäme mich schon fast dafür, zur Gruppe der „Hundebesitzer“ zu gehören. Ist es denn tatsächlich so schwer? Und wie kann man sich gleichzeitig wundern, dass es immer mehr Menschen gibt, die Hunden und ihren Besitzern gegenüber wenig freundlich gesinnt sind? Denn ich selbst tue mich aktuell mal wieder ganz schwer, den Hundebesitzer – ganz pauschal beurteilt – zu mögen. Vielleicht sollte hier mal über eine „härtere Gangart“ seitens der Gemeinde nachgedacht werden. Auf gesunden Menschenverstand kann man hier nämlich offensichtlich nicht bauen. Viele Grüße (und das sicher auch von meiner Hündin, die selbst immer völlig angewidert diese Flächen inzwischen meidet).

Leserbriefe

Die Radwegplanung nochmals überdenken

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