Leserbriefe

Hölderlinhaus: Chance nicht verschlafen

05.09.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kuno Giesel, Nürtingen. Zum Artikel „Wie geht es mit dem Hölderlinhaus weiter?“ vom 17. August. Es ist schon interessant, dass ausgerechnet im fatalen Nürtingen (so einst Hölderlin in einem Brief an seine Mutter) noch das einzige Gebäude steht, wo noch eine „Verortung“ zu Hölderlin besteht (so ein Gutachten des Bauhistorikers Dr. Gromer). Einen Großteil der Kindheit und Jugend hat Hölderlin hier verbracht. Weder Lauffen (Geburt) noch Tübingen (bis Lebensende) können da mithalten. Daher verwundert es mich auch, dass Nürtingen nicht in der Lage ist, daraus Kapital zu schlagen. Ganz im Gegenteil, man plante einst, das Gebäude abzureisen und durch ein „bezugloses“, größeres Hölderlinhaus zu ersetzen. Dieser Beschluss ist wohl nur „verschoben“, (noch) nicht aufgehoben worden. Da in Nürtingen an Wochenenden öfters größere Reisegruppen (zwei bis drei Busse) übernachten, um von hier die Gegend „zu erkunden“, Tagesausflüge auf die Schwäbische Alb starten – wäre es da nicht eine kleine „Attraktion“, wenn man abends noch „kurz“ im Hölderlinhaus vorbeischauen könnte, nur wenige Minuten vom Hotel entfernt? Bis zum 250. Geburtstag von Hölderlin im Jahr 2020 sind es noch ein paar Jahre. Wäre schade, wenn man diese Chance verschlafen würde.

Leserbriefe

Friedens-Nobelpreis gegen Atombomben

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Der Appell“ vom 7. Oktober. Es kommt selten vor, dass ein Kommentar von Wolfgang Molitor in der Nürtinger Zeitung Zustimmung finden kann, aber diesmal hat er mit Recht den Friedensnobelpreis gelobt, den die „Internationale Kampagne zur Abschaffung von…

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