Leserbriefe

Herr Schmiedel ist nicht die SPD

22.10.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Valentin Schoplick, Schlaitdorf. Zum Artikel „Schmid empfiehlt Grün-Rot als Muster für Deutschland“ vom 15. Oktober. SPD-Mann Schmiedel wird oft recht deutlich: Dass er sich auf der Seite Gottes und der Guten wähnte, war geschmacklos, auch wenn es ironisch gemeint war. Den Kompromissvorschlag (schnelle Züge unten, Regionalzüge oben), der ja wohl auf das angesehene Schweizer Institut zurückgeht, schob er mit einer flapsigen Bemerkung beiseite. Und dann die Spitze: „Die Gegner haben sich lange genug ausgetobt.“ Dabei sollten wir gerade vor der Volksabstimmung die Argumente der jeweilig anderen Gruppierung ernst nehmen und sachlich argumentieren. Das schafft Frieden in unserem Land.

Herr Schmiedel ist nicht die SPD. Von dieser meiner Partei erwarte ich Wichtigeres: vor allem, dass sie den marodierenden Finanzmärkten Schranken setzt und dass sie der zunehmenden sozialen Ungleichheit in unserem Volk entgegentritt (durch Reichensteuer, Vorgehen gegen große Steuersünder und so weiter).

Leserbriefe

Schlechte Luft und Stochern im Nebel

Sven Ralphs, Frickenhausen. Zum Artikel „Filtern, absaugen, reinigen“ vom 16. Februar. Echte Lösungen zur Luftverbesserung fehlen. Grüne und CDU scheinen vor lauter schlechter Luft im Nebel zu stochern. Als Lösung gegen die schlechte Luft in Stuttgart soll nun also die Luft gefiltert werden. Mit…

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