Leserbriefe

Grundrecht in der Demokratie

15.11.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lydia Hofstadt, Erkenbrechtsweiler. Zum Leserbrief „Flüchtlinge wollen arbeiten“ vom 6. November. Eines des Grundrechte in Deutschland ist die Meinungsfreiheit, und dies ist ein hohes Gut.

Auf den Leserbrief von Herrn Reinhardt wurde ich von einigen Lesern angerufen und aufgefordert, darauf zu reagieren und zu antworten. Dieses ist eigentlich nicht mein Niveau und mein Stil und ich muss mich für meine Meinung nicht rechtfertigen. Nach wie vor halte ich es für besser, wie inzwischen auch viele unserer Politiker, Hilfe vor Ort zu leisten. Es gibt da das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen – Aktion Deutschland hilft –, bei der Altbundespräsident Köhler sowie Außenminister Dr. Steinmeier die Schirmherrschaft übernommen haben. Diese Spenden kommen dahin, wo sie am dringendsten gebraucht werden, auch nach Afrika zur Bekämpfung von Ebola.

13 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, das sind erschreckende Zahlen. Wenn man liest, dass Millionen Syrer ihr Land verlassen wollen, ist dieses ungeheuerlich, denn dann verfallen die Städte und ganze Landstriche werden zur Wüste. Deshalb wäre es sehr wichtig, dass diese jungen Männer, die bei uns Zuflucht suchen, ihr Land wieder aufbauen, so wie man dieses kürzlich in einer Reportage aus dem Gazastreifen gesehen hat. Die alten Menschen und Kinder, die sie zurückgelassen haben, schaffen dies nicht. Herr Reinhardt meint, die Flüchtlinge wollen arbeiten, wo denn? Wie und wo sollen denn am Arbeitsmarkt plötzlich so viele Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt werden, wenn gleichzeitig viele Firmen Personal abbauen?

Übrigens, unseren Wohlstand haben wir uns selbst erarbeitet, wobei immer wieder vergessen wird, dass es auch Armut bei uns gibt, und das gar nicht so wenig. Zu meiner Person möchte ich noch anmerken, dass ich weder nationalistisch verbohrt noch weltblind bin, ich habe Vaterlandsstolz, bin eine Christin und stolze Schwäbin.

Leserbriefe

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Horst Schleining, Bempflingen. Schon wieder geht sie kaputt. Die Straße zwischen Bempflingen und Grafenberg. Eine Überraschung ist das aber nicht, wenn 30-Tonner-Lkws eine Straße malträtieren, auf der gerade mal zwei Pkws mit Vorsicht aneinander vorbeikommen und deren Aufbau für solche Brummis…

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