Leserbriefe

Große Enttäuschung bei der Dino-Show

16.09.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jessica Haußmann, St. Johann-Bleichstetten. Zum Artikel „Den Dinos in die Augen geblickt“ vom 5. September. Wir machten uns am Sonntag mit unserem dinobegeisterten fünfjährigen Sohn voller Vorfreude auf den Weg von der Alb nach Nürtingen um diese Dino-Show zu besuchen. Der Eintritt von 28 Euro für zwei Erwachsene und ein Kind ließ uns auf eine tolle Vorstellung hoffen. Doch schon nach zehn Minuten war diese wie weggeblasen. Die Musik war übermäßig laut, den Moderator konnte man kaum verstehen. Machte aber eigentlich auch nichts, da er immer nur jeweils den Namen des Dinosauriers gesagt hatte und dann alle Kinder aufforderte nach vorne zu kommen, um ihn anzufassen.

Beim ersten fasste sich unser Kind noch ein Herz und stellte sich in der ewig langen Schlange an, um das Plastikding anzufassen. Völlig enttäuscht kam er zum Platz zurück und meinte, dass es ja völliger Betrug sei, da man sehen konnte wie der Moderator den Dino mit seiner Hand bewegte. Von den Super-HighTec- Dinosauriern wie angekündigt, war weit und breit nichts zu sehen. So ging das noch weitere drei Mal. Dann waren schon 40 Minuten um und wir hatten gerade mal drei Dinosaurier gesehen. Unser Sohn stellte sich gar nicht mehr an, weil er es zu langweilig fand.

So verließen wir wie einige andere nach 40 Minuten mit unserem enttäuschten Sohn diese schlechte Darstellung und verlangten unser Geld zurück. Für so viel Geld hätten wir echt mehr erwartet, als solch eine provisorische Darbietung. Es wurde nichts zu den Dinos erklärt oder erzählt, wie man sich das so erhofft hatte. Die gesamte Darstellung war sehr laienhaft und einfach aufgebaut. Im Nachhinein bereuen wir, dass wir uns auf die weite Anreise zu solch einer Veranstaltung eingelassen haben.

Wir werden diese Show sicher nicht noch einmal besuchen. Denn Plastik-Dinosaurier, die von Menschenhand bewegt werden, kann unser Sohn auch zu Hause mit seinem Spielzeug haben. Dazu muss man nicht so viel Eintritt bezahlen.

Leserbriefe

Die Stomleitung in den Boden verlegen

Reinmar Wipper, Nürtingen. Zum Artikel „Wohnungsbau im Gewann Wasserfall“ vom 13. Juli. „Zur Hochspannungsleitung halten wir dabei gebührend Abstand“, meint Stadtplanerin Schreiber bei der Vorstellung der Wohnbaupläne am Schelmenwasen. Diese Maßeinheit bedarf einer Präzisierung: Was ist…

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