Leserbriefe

Großbettlingen und die freie Fahrt

10.02.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jürgen Decker, Großbettlingen. Zum Artikel „Neue Starenkästen in Nürtingen“ vom 6. Februar. Nürtingen rüstet auf im Kampf gegen die Raser. Hier dürften in erster Linie monetäre Gründe eine Rolle bei der Anschaffung der neuen Blitzer spielen und weniger die Verkehrssicherheit, denn meines Wissens steht keiner dieser Blitzer vor einer Schule, einem Kindergarten oder einem anerkannten Unfallschwerpunkt.

Aber immerhin beschäftigt man sich in Nürtingen mit dem Thema „Tempo und Raser“. Mit solchen Überlegungen belastet man sich in Großbettlingen nicht. Mittlerweile wird auf Bundesstraßen langsamer gefahren als in der Albstraße.

In acht Jahren zähen Ringens um vernünftige Verhältnisse auf dieser Straße kam von der Gemeinde, außer einem Maulkorb in Form eines Halteverbots vor meiner Tür, nichts. Natürlich dient das Halteverbot nur der Verkehrssicherheit, ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Einzig der Landkreis hat sich durchgerungen, zwei 30-Zentimeter-Verengungen zu installieren – mehr ein optisches Feigenblatt als wirksame Tempobremse, lässt sich doch selbst der Linienbus kaum von der „Verengung“ einbremsen.

Selbst die kürzlich von der Gemeinde angeschaffte Tempoanzeigetafel, nicht mehr als eine rührende Ermahnung, findet ihren Weg nicht in die Albstraße. Womöglich weiß man in Großbettlingen gar nicht, dass diese Straße auch zur Gemeinde gehört? Von Blitzern und Radarfallen geplagten Autofahrern sei deshalb ein kurzer Abstecher nach Großbettlingen empfohlen, nicht nur wegen der schönen Lage des Ortes, sondern auch weil hier noch das längst überholte Motto gilt „Freie Fahrt für freie Bürger“.

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