Leserbriefe

Globale Ethik statt Ausbeutung

06.10.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Karin Virnich, Wolfschlugen. Zum Kommentar „Keine Lösung“ vom 26. September. Im Kommentar sieht Roland Pichler die Lösung der Flüchtlingskrise so: wirksamer Schutz der EU-Außengrenzen und schnelle Asylverfahren. Man kann Herrn Pichler garantieren, dass diese „Lösung“ nur einen kurzfristigen Effekt haben würde. Die Wirtschaft agiert global und die Gier nach Gewinnmaximierung ebenso.

Solange keine globale Ethik die Zusammenhänge zwischen Ausbeutung, Verträgen mit korrupten Regimen, fehlgeleiteter Entwicklungshilfe, gefährlicher Entsorgung des Wohlstandsmülls, Freihandel, Klimawandel und so weiter ehrlich analysiert und global gerecht ausbalanciert dürfen wir uns nicht wundern, wenn die Verlierer dieses brutalen Gefüges zum Überleben die Haben-Staaten stürmen.

Leserbriefe

Schon vergessen? Das ist keine Alternative

Andreas Melcher, Frickenhausen. Zum Leserbrief „Postfaktisch und die Arbeit der Presse“ vom 14. Januar. Niemand muss sich wundern, dass der Begriff „postfaktisch“ mit „Lügenzeit“ gleichgesetzt wird. Genauso ist das nämlich von der Gesellschaft für Deutsche Sprache gemeint. Wer damit ein Problem…

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