Leserbriefe

Geschützter Rahmen für die Braike-Kinder

08.10.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Doreen Haußmann, Nürtingen. Zum Artikel „Zentrales Kinderhaus kontra Pädagogik“, vom 17. September. Es geht um den geplanten Neubau eines sechsgruppigen Kinderhauses am Breiten Weg, an der Braikeschule. Es gab dazu zwei Infoveranstaltungen, ich habe an beiden teilgenommen, in denen sehr widersprüchliche Aussagen gemacht wurden. Sollte der geplante Neubau umgesetzt werden, so wird der Bolzplatz an der Braikeschule, laut Bürgermeisterin Grau, so wie er ist erhalten bleiben. Auch der Spielplatz in der Teckstraße war im Gespräch, als es darum ging, dass das Grundstück des Schmidstraßen-Kindergartens zu verkaufen sei, inklusive Spielplatz.

Dann gab es die öffentliche Sitzung des Kultur-, Schul- und Sozialausschusses, in der Frau Grau nun meinte, der Bolzplatz neben der Braikeschule werde kleiner und voraussichtlich an anderer Stelle wieder hergerichtet. Beim Spielplatz in der Teckstraße war man dann der Meinung, dass er wohl bleiben darf. Wir möchten eine verlässliche Aussage dazu! Weiterhin schade ist die Tatsache, dass Herrn Wippers Acht-Punkte-Argumentation während der Sitzung von einigen Gemeinderäten nur müde belächelt wurde. Er hat den Eltern der Braike aus dem Herzen gesprochen und sich für die Kinder starkgemacht. Denn letzten Endes geht es um die Kinder.

Was veranlasst manche Menschen nur dazu zu glauben, dass nur Neues und Modernes richtig und gut ist? Der Schmidstraßen-Kindergarten hat mehrere Generationen von Familien großgezogen, er ist ein fester Bestandteil der Braike-Gemeinde. Eltern bringen ihre Kinder gerne dahin, weil sie beschützt und gefördert, aber nicht überfordert werden. Wir möchten unsere Kinder auch weiterhin in den Schmidstraßen-Kindergarten bringen. Eine Sanierung ist möglich, das wurde deutlich gemacht.

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