Leserbriefe

Gemeindeverwaltung und Nahversorgung

29.06.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Klaus Schwarz, Frickenhausen. Zum Artikel „Der Nahkauf steht vor dem Aus“ vom 25. Juni. Seit September 2010 ist der Gemeindeverwaltung bekannt, dass unser Nahkauf in der Hauptstraße zum 30. Juni schließt. Und damit die innerörtliche Nahversorgung der Bürger nicht mehr gegeben ist. Am 25. Juni erfährt man aus der Nürtinger Zeitung, dass die Gemeinde um eine rasche Lösung bemüht ist. Welch eine Ironie.

Und um dem Ganzen noch eins draufzusetzen, fällt unserem Bürgermeister ein, dass es ja noch ein Schreiben von Edeka gibt, in dem Edeka zusichert, im Falle der Schließung des Nahkauf-Ladens einzuspringen.

Man sollte sich schon fragen, ob ein Lebensmittelgeschäft in der Ortsmitte von der Gemeinde überhaupt gewollt ist – auch unter dem Hintergrund der Baugenehmigung für Edeka und nicht an Rewe. Mit der Option Rewe und Nahkauf mit Betreiber Siegfried Dirr wäre die Chance der Weiterführung des Marktes sicher ungleich größer gewesen.

Die jetzige Schließung des Marktes ist durch politische Entscheidung in der Vergangenheit beschlossen worden. Die Gemeindeverwaltung hat so entschieden, dann sollte man zu der Entscheidung jetzt stehen, und nicht die Schließung bedauern und dann auch noch versichern, eine Woche vor Schließung sich um eine Lösung zu bemühen. Wirklich bedauern werden die Schließung nur die Kunden und die Mitarbeiter.

Leserbriefe

Verkehrsprobleme werden nicht gelöst

Raimund Popp, Nürtingen. Zum Artikel „Der Sieger kommt aus der Schweiz“ vom 20. September. Bevor die Umsetzung der Bahnstadt beginnt, muss der Kreuzungsknoten beim Amtsgericht nachweislich gelöst werden. Eine kleine Übersicht zum Plan der Bahnstadt: alle östlichen Häuser direkt an den…

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