Leserbriefe

Gegen Agro-Gentechnik

16.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Schönhaar, Unterensingen. Zum Artikel „Warum die Menschheit genveränderten Mais braucht“ vom 12. Juli. Wer bestimmt eigentlich in diesem Land, ob wir gentechnisch veränderte Organismen brauchen oder nicht? Sind das wir, vertreten durch die politischen Parteien und die Regierung, oder sind das inzwischen Wissenschaftler wie Herr Schier? Bislang meinte ich, in einem Staat zu leben, in dem die politische Willensbildung durch die von uns gewählten Parteien erfolgt. Wenn nun die Politiker dieser Parteien den Willen unserer Bevölkerung, welche im Falle der Agro-Gentechnik zu 70 bis 80 Prozent dagegen eingestellt ist, in entsprechende Politik umsetzen würde, so hätte das auch Herr Schier zu akzeptieren. Leider handelt die derzeitige Regierung aber eher im Sinne von Herrn Schier und der Gentechnik-Lobby und öffnet der Agro-Gentechnik Tür und Tor, anstatt ernsthafte Vorsorgemaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und der bäuerlichen Landwirtschaft zu ergreifen.

Deshalb wehren sich Bevölkerung und Bauern mit den ihnen erlaubten Mitteln gegen diese Technologie, die nichts bringt und die niemand braucht, egal ob das Herrn Schier passt oder nicht. Die Folgen der Industrie-Landwirtschaft sind hinreichend bekannt und in der gleichen Ausgabe dieser Zeitung in den Artikeln „Süßes aus dem Bienenstock“ und „Agrarindustrie macht Artenvielfalt den Garaus“ teilweise nachzulesen. Wie Dr. Klaus Wallner im ersten Artikel treffend sagt, werden wir uns entscheiden müssen, wo sich die Agrarwirtschaft hin entwickeln soll und welchen Spielraum Bauern beim Anbau von Produkten haben. Diese Entscheidung sollten wir weder der Wissenschaft noch der Agro- und Chemieindustrie überlassen.

Leserbriefe

Hochwasserschutz in Neckartailfingen

Sebastian Kurz, Neckartailfingen. Zum Artikel „Mit höheren Einnahmen Schulden getilgt“ vom 4. Oktober. Dem Artikel habe ich entnommen, dass der Gemeinderat zum wiederholten Mal den mangelnden Hochwasserschutz in der Gemeinde Neckartailfingen kritisiert und die Verwaltung zum Handeln aufgefordert…

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