Leserbriefe

Gambia-Fieber im Neuffener Täle

28.01.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Klaus Hoffmeister, Frickenhausen-Tischardt. Zum Artikel „Das alles ist zermürbend und frustrierend“ vom 21. Januar. Neben dem Noro-Virus breitet sich im Täle als weitere bedrohliche Krankheit das Gambier-Fieber aus. Es vergeht keine Woche, ohne dass die Lokalzeitung (in Teilen höchst tendenziös) über die gambischen Asylanten in Frickenhausen berichtet: Gambische Wochen, um „gambische Kultur aus der Nähe“ zu erleben, Asylanten, die bildwirksam Wände mit politischen Parolen besprühen müssen. In einer christlichen Kirche wird ein Benefizkonzert für Muslime veranstaltet und Redakteur Warausch übt auf einer halben Lokalseite massive Kritik an der völlig rechtmäßigen Überführung eines Schwarzafrikaners nach Italien.

Man fragt sich: Was wird mit solcher Stimmungsmache eigentlich bezweckt? Anstelle den Zuwanderern klar zu machen, dass sie kein Bleiberecht haben, werden bei ihnen falsche Hoffnungen geweckt. Sie sind jetzt bald zwei Jahre hier. In dieser Zeit haben sie offenbar kaum Deutsch gelernt, denn sie waren bei dem für sie veranstalteten Konzert nicht einmal in der Lage, sich auf Deutsch zu bedanken. Diese Westafrikaner werden hier immer fremd bleiben.

Und man tut ihnen keinen Gefallen, sie mit allen Tricks hier behalten zu wollen. Die Frage muss gestellt werden: Was nutzen sie uns? Wie sieht ihre Zukunft bei uns aus?

Sie werden keine berufliche Chance haben. Ungelernte Arbeitskräfte gibt’s schon zuhauf. Sie würden also die Zahl der Arbeitslosen nur weiter erhöhen und dem deutschen Steuerzahler dauerhaft zur Last fallen, ohne je etwas beigetragen zu haben. Es gibt Berechnungen, wonach ein minderjähriger unbegleiteter Zuwanderer pro Tag (!) 6000 Euro kostet. Rechnet man für einen der Frickenhäuser Asylanten nur die Hälfte, ergäbe sich ein Jahresbetrag von mehr als einer Million Euro. Pro Person! Sollte meine Rechnung nicht stimmen, wäre ich dankbar für Korrektur. Aber bitte mit allen Zahlen, die der Gemeinde, dem Landkreis und dem Land entstehen. Einschließlich des enormen Personalaufwands, den wir dank Merkels „grenzenloser“ Illusionspolitik seit 2015 in den Behörden und Ämtern verkraften müssen.

Die Republik Gambia hat jetzt einen frei gewählten Präsidenten, An der „lächelnden Küste“ Gambias verbringen zehntausende, auch deutsche Urlauber alljährlich erholsame Tage. Das Land erhält EU-Wirtschaftshilfe und erhebliche Sportförderung. Es ist an der Zeit, diese Gambier in ihre Heimat zu entlassen. Und ich hoffe sehr, dass sich nicht wieder Leute finden, die den Asylanten helfen unterzutauchen, sondern die unseren Polizeibeamtinnen und -beamten ihre Arbeit erleichtern. Denn Gesetze sind auch dann zu achten, wenn sie Einzelnen unbequem sein sollten.

Leserbriefe

Schulen können selbst bestimmen

Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Vorletzter bei Ganztagsschule“ vom 18. Oktober. Interessant, dass jetzt die Bertelsmann-Stiftung bestimmt, was gut und was schlecht ist. Zu den Fakten: Die Einführung einer Ganztagsschule im Ort bestimmt laut Gesetz der Schulausschuss einer Schule,…

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