Leserbriefe

Für wie blöd kann man die Nürtinger halten?

03.02.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Reinmar Wipper, Nürtingen. Zum Artikel „Oberbürgermeister warnt vor Stillstand“ vom 1. Februar. Die Trickkiste des Oberbürgermeisters von Nürtingen ist schon lange kein Geheimnis mehr. Sie lässt tief blicken, denn ihr Deckel wird immer brüchiger. Mehrfach habe ich die Methoden des Chefs der Verwaltung selber erfahren. Stellt man sich nämlich quer zu seinen Vorstellungen, wird man zum schlechten Bürger erklärt, mit fragwürdigem Demokratieverständnis. Dabei hat er übersehen, dass ein Bürgerentscheid von der Landesregierung ausdrücklich als demokratisches Werkzeug eingerichtet worden ist. Eigentlich sollte ein Verwaltungsrichter wissen, dass ein Urteil hinterfragt werden kann, durch Revision oder Berufung. Das gilt auch für eine Entscheidung des Gemeinderats, sofern diese der Mehrheit der Bürgermeinungen zuwider läuft. Aktuell der Fall am westlichen Neckarufer zwischen den beiden Brücken. Die Bürger wollen mehrheitlich eine „grüne Stadt am Neckar“. Und die Stadt hat es sich viel Geld kosten lassen, um eine Gestaltung preiskrönen zu können, die das Ufer der Bürgerschaft belässt. Nur der OB meint, er dürfe das alles in die Tonne treten.

Das Gelände soll nicht aufgewertet sondern an eine Hotelkette veräußert werden. Wer etwas zurückblickt, der weiß warum. Dieses „Melchiorgelände“ zu kapern ist eine fixe Idee dieses OB. Zuerst sollte es ein Weinerlebnisland richten, dann ein Public-Viewing-Biergarten. Jetzetle ein Hotel auf Hochwasserstelzen. Und immer mit der Drohung, andernfalls drohe Stillstand. Und kein Biergarten. Für wie blöd kann man eigentlich „die“ Nürtinger halten?

Ich habe die Niedertracht im Rathaus hinter mir gelassen. Und ich klebe nicht mehr auf den Leimruten fauler Kompromisse, die der OB immer dann auslegt, wenn es für ihn eng wird. Die erneute und kalkulierte Beschädigung aber von Dieter Braunmüller und seinen Mitstreitern reaktiviert mich! Es geht nicht nur gegen ein Hotel am falschen Platz. Es geht um das Profil unserer Stadt, das uns einer seit Jahren zahnlos schleift.

Leserbriefe

Das Ministerium hat sich gemeldet

Uwe Schulze, NT-Zizishausen. Zum Leserbrief „Schutz bei Einsätzen und härtere Strafen“ vom 11. Januar. Zusammenfassend hatte ich meinem Unmut über die zu laschen Strafen für Leute kundgetan, die Einsatzkräfte bedrohen, verletzen und behindern. Alle Einsatzkräfte – egal was für eine Uniform und…

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