Leserbriefe

Für Nutzung der Wasserkraft

26.09.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Professor a. D. Helmuth Kern, Neckartenzlingen. Zum Bericht „Das Lauterwehr hat ein gewisses Potenzial“ in der Nürtinger Zeitung vom 17. September. Ökologische Durchgängigkeit der Lauter mit regenerativer Stromerzeugung am Standort Lauterwehr zu verbinden, ist gerade heute im Zusammenhang mit der Energiewende eine sinnvolle Überlegung und sollte konsequent weiterverfolgt werden.

Und wenn nun, wie in dem sehr informativen Artikel von Gaby Kiedaisch („Das Lauterwehr hat ein gewisses Potenzial“) berichtet wird, dass der Gemeinderat der Stadt Wendlingen von seiner bisherigen Linie, die ausschloss, dass die Wasserkraftanlage durch Dritte betrieben werden könnte, abgerückt ist, dann kann die neu gebaute Wasserkraftanlage „Gänsegarten“ in Neckartenzlingen, die von den Betreibern Hellwig & Laege GbR geplant und gebaut wurde, durchaus ein Beispiel dafür sein, wie sich regenerative Energiegewinnung, Wirtschaftlichkeit, Verbesserung des Hochwasserschutzes, ökologische Durchgängigkeit und kommunale Interessen sinnvoll und zielführend zu einer städtebaulich gelungenen Anlage verbinden lassen.

Wenn sich aktuell die Räte in Wendlingen mit der weiteren Planung des Projekts Lauterwehr beschäftigten, dann ist es ein glücklicher Zufall, dass morgen, Sonntag, „Unser Neckar Aktionstag 2015“ stattfindet. In diesem Rahmen wird auch das neue Wasserkraftwerk „Gänsegarten“ an der Erms in der Zeit von 10 bis 17 Uhr geöffnet sein. Im Hinblick auf die Stauhöhe und die Wasserführung von Lauter und Erms sind der geplante Standort in Wendlingen und das seit Mai in Betrieb befindliche Wasserkraftwerk „Gänsegarten“ sehr ähnlich.

Tillmann Hellwig von der Hellwig & Laege GbR wird anwesend sein und könnte auf viele im Artikel angesprochene Aspekte wie Genehmigungsverfahren, Wirtschaftlichkeit, Baukosten, Fischaufstieg und -abstieg eingehen. Vor Ort könnten sich dann die Entscheidungsträger von Verwaltung und Gemeinderat der Stadt Wendlingen ein Bild machen.

Als ehemaliger Gemeinderat (Die Alternative für Neckartenzlingen), der das Projekt im Sinne der Energiewende und des Klimaschutzes von Anfang an unterstützt hat, möchte ich ganz herzlich zu diesem Gedankenaustausch einladen.

Leserbriefe

Die Stomleitung in den Boden verlegen

Reinmar Wipper, Nürtingen. Zum Artikel „Wohnungsbau im Gewann Wasserfall“ vom 13. Juli. „Zur Hochspannungsleitung halten wir dabei gebührend Abstand“, meint Stadtplanerin Schreiber bei der Vorstellung der Wohnbaupläne am Schelmenwasen. Diese Maßeinheit bedarf einer Präzisierung: Was ist…

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