Leserbriefe

Für höhere Gewerbesteuer

30.05.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dietmar Brodbeck, Wendlingen. Zum Artikel „Mit dem Hochwasserschutz wird es ernst“ vom 7. Mai. Im Landkreis Esslingen muss Wendlingen unter den Städten mit ähnlicher Infrastruktur und den damit einhergehenden Ausgaben als einzige mit einem vergleichsweise sehr niedrigen Gewerbesteuerhebesatz von 340 Punkten zurechtkommen. So bleiben für Zukunftsaufgaben wie zum Beispiel die Umsetzung des mit der Bürgerschaft erreichten Stadtentwicklungs-konzepts oder für kostspielige Hochwasserschutzmaßnahmen nur begrenzt Mittel übrig.

Bei einer moderaten Anhebung des Gewerbesteuerhebesatzes auf zum Beispiel 360 Punkte läge Wendlingen immer noch unter dem Durchschnitt der Städte im Landkreis (370 Punkte) und könnte seine Einnahmen um etwa 400 000 Euro jährlich steigern, ohne dass sich die Gewerbesteuerumlage dadurch erhöht.

Setzt man voraus, dass der Hochwasserschutz im vitalen Interesse der großen Wendlinger Unternehmen liegt, dürften diese eine durch diese Mehreinnahmen mögliche beschleunigte Verbesserung des Hochwasserschutzes wohl befürworten.

Für die Personengesellschaften (Einzelfirma, KG, OHG) ist ein höherer Gewerbesteuerhebesatz ohnehin neutral, da für sie die Gewerbesteuer voll auf die Einkommensteuer anrechenbar ist.

Würde zusätzlich eine moderate Anpassung des Grundsteuerhebesatzes (B) auf 350 Punkte vorgenommen, läge dieser immer noch unter dem Kreisdurchschnitt und würde zusätzlich etwa 220 000 Euro pro Jahr einbringen. Damit könnte Wendlingen seine Weiterentwicklung wesentlich besser in die Hand nehmen.

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Wir brauchen Parteien, die Mut machen

Patrik Müller, Beuren. Zum Artikel „Die DNA der früheren CDU“ vom 15. September. Frau Kosova kann man zu ihrer gelungenen Integration in Deutschland nur gratulieren. Ich kann allerdings überhaupt nicht nachvollziehen, wie sich eine aus Usbekistan stammende Frau mit jüdischen Wurzeln, die in…

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